08.05.2026

FDLR-Reintegration in Ruanda: 12.000+ ehemalige Kämpfer kehren aus DR Kongo zurück

Demobilisierungszentrum Mutobo vermittelt zwischen Krieg und Zivilgesellschaft

RUANDA/MUDENDE – Seit 2001 haben die ruandischen Behörden über 12.000 Kämpfer und Zivilisten reintegriert, die bewaffneten Gruppen in der DR Kongo angehörten. Die meisten sind Mitglieder der FDLR (Demokratische Kräfte zur Befreiung Ruandas) – ursprünglich gegründet von Verantwortlichen für den Völkermord 1994, mit Sitz im Osten der DR Kongo. Im März 2026 wurden über 200 Personen nach Abschluss ihres Demobilisierungsprogramms in ihre Heimatdörfer entlassen. Eine fragile Rückkehr, die zeigt, wie Krieg Menschen zerstört – und wie schwierig Heilung ist. „08.05.2026“ weiterlesen

24.04.2026

Ankunft von aus den USA abgeschobenen Migranten in der Demokratischen Republik Kongo

„Aus den USA abgeschobene Migranten entdecken neue Realitäten in der Demokratischen Republik Kongo“, titelt AfricaNews.

„Sie verbrachten die letzten fünf Tage in einem Hotel in der Hauptstadt Kinshasa: Das hatten sich die Lateinamerikaner nicht vorgestellt, als sie in den USA Asyl beantragten.“ „24.04.2026“ weiterlesen

24.04.2026

Migranten-Unruhe, der Wahrheitscheck für James Swan und die neueste Verfassungsreform

Wir beginnen mit Congo Nouveau: „Kontroverse um die Aufnahme von aus den USA abgeschobenen Migranten wächst.“

Die dreimal wöchentlich erscheinende Zeitung berichtet, dass kürzlich 15 Staatsangehörige aus Kolumbien, Ecuador und Peru in Kinshasa eingetroffen sind und in einem Komplex nahe dem Flughafen unter Polizeibewachung untergebracht werden. Seitdem häufen sich die Fragen: Wie lange werden sie bleiben? Und vor allem: Wie viele weitere Personen hat die Demokratische Republik Kongo zugesagt aufzunehmen? „24.04.2026“ weiterlesen

18.03.2026

Blutkobalt: Katumbi warnt vor den Folgen des Minenbetriebs Tenke Fungurume durch CMOC Group Ltd

Die Enthüllungen der Environmental Investigation Agency (EIA) über die Tenke-Fungurume-Mine in der Demokratischen Republik Kongo sind vernichtend. Sie beschreiben einen massiven Gesundheitsskandal, der sich hinter den scheinbar triumphalen Zahlen der globalen Kobaltproduktion verbirgt: Arbeiter, die ungeschützt der Witterung ausgesetzt sind, Familien, die unter Schwefeldioxidwolken leben, Kinder mit Nasenbluten, Bluthusten und Atemnot. Schlimmer noch: Internationale Medienberichte weisen auf einen Anstieg von Totgeburten und sogar Geburtsfehlern hin. „18.03.2026“ weiterlesen

14.03.2026

Die Schlagzeilen der Woche in Kinshasa: Auf den Titelseiten: der „peinliche Schlag“ von Goma, Lukwebo nimmt seine Aussage zurück und „Happy End“ für Gertler

Man beginnt diesen Presseüberblick mit Infos27, deren Schlagzeile lautet: „Goma: Hinter dem Drohnenangriff – Widersprüche in der Darstellung der AFC/M23“.

Die in Kinshasa ansässige Tageszeitung berichtet, dass bei einem Drohnenangriff am Mittwoch, den 11. März, in Goma im Osten der Demokratischen Republik Kongo mindestens drei Menschen getötet wurden, darunter ein französischer UNICEF-Mitarbeiter. „14.03.2026“ weiterlesen

13.03.2026

Europäisches Parlament: Kinshasa mobilisiert Abgeordnete für eine entschiedene EU-Haltung gegen Ruandas „anhaltende“ Unterstützung der AFC/M23

Unter der Leitung der belgischen Europaabgeordneten Hilde Vautmans, Vorsitzende der Delegation des Europäischen Parlaments bei der Parlamentarischen Versammlung EU-Afrika, standen die Sicherheitslage im Osten der Demokratischen Republik Kongo sowie internationale Vermittlungsbemühungen im Mittelpunkt eines Treffens im Europäischen Parlament in Straßburg am Donnerstag, den 12. März 2026. „13.03.2026“ weiterlesen

05.03.2026

Le Potentiel: „Angeblicher Komplott, Unterstützung des Washingtoner Abkommens, Waffenstillstand: Modeste Bahati bricht sein Schweigen“

Der Medienauftritt von Bahati Lukwebo, der moralischen Instanz der AFDC-A, ist in den meisten Kinshasaer Zeitungen, die am Donnerstag erschienen, Titelthema.

Le Potentiel berichtete als Erstes, dass der satzungsmäßige Präsident der AFDC-A am Mittwoch, den 4. März 2026, in Kinshasa auf einer Pressekonferenz die drängenden Probleme des Landes erörterte. „05.03.2026“ weiterlesen

17.02.2026

Marsch der Hoffnung: Vom Sieg über die Demokratie zur blutigen Repression – schon 34 Jahre vergangen!

Die Nachrichten in Kinshasa am Dienstag, den 17. Februar 2026, sowohl in der Presse als auch in den Online-Medien, werden von zwei Hauptthemen dominiert: dem 34. Jahrestag des „Marsches der Christen“ vom 16. Februar 1992 und der sozialen Lage der kongolesischen Bevölkerung, die sich durch Verzögerungen bei der Auszahlung der Gehälter der Beamten verschärft. „17.02.2026“ weiterlesen