Laut WHO wird es im Jahr 2025 in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 71.200 Cholerafälle und 2.070 Todesfälle geben
In einer Pressemitteilung, die Radio Okapi am Mittwoch, dem 4. März, erreichte, gab die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bekannt, dass im Jahr 2025 in der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) 2.070 Menschen an Cholera starben, bei mehr als 71.200 registrierten Fällen.
Die WHO berichtet jedoch, dass die Zahlen vom Februar 2026 zeigen, dass die Bedrohung weiterhin erheblich ist. Allein in der Woche vom 16. bis 22. Februar wurden in Kinshasa 1.429 Verdachtsfälle und 43 Todesfälle gemeldet. Allein in der kongolesischen Hauptstadt sind 30 % der landesweiten Fälle (431 Infektionen und 14 Todesfälle) zu verzeichnen; 19 Gesundheitszonen sind betroffen. Die Stadtprovinz Kinshasa hat sich seit Anfang 2026 zum Epizentrum eines schweren Choleraausbruchs entwickelt. Der WHO-Bericht hebt insbesondere fünf „Hotspots“ hervor, die für über 80 % der Infektionen in der Hauptstadt verantwortlich sind: Limete, Kingabwa, Kalamu II, Binza Ozone und Kingasani.
Eine lokale Gegenmaßnahme: das „Raster“
Um die Infektionskurve umzukehren, wird eine verstärkte Strategie des gemeinschaftlichen Rasters eingeführt. Dieser proaktive Ansatz besteht darin, direkt auf den Straßen und in den Haushalten einzugreifen, um:
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erkrankte Personen frühzeitig zu erkennen;
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infizierte Haushalte systematisch zu desinfizieren;
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die Trinkwasserstellen zu chloren;
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die Familien für Schutzmaßnahmen zu sensibilisieren.
„Mit vollem Engagement und einer starken Koordination können wir dieser verheerenden Epidemie in der Stadtprovinz Kinshasa ein Ende setzen“, erklärte Dr. Anne Ancia, amtierende Vertreterin der WHO in der DR Kongo.
Aufruf zur allgemeinen Mobilisierung
Die WHO und die Gesundheitsbehörden betonen, dass der Sieg über Cholera von der Beteiligung aller abhängt: Meinungsbildner, Medien, Schulen, Kirchen und Moscheen. Die Empfehlungen bleiben weiterhin strikt: regelmäßiges Händewaschen, Wasseraufbereitung, Hygiene in der Umgebung und die sofortige Meldung jedes Falls von akutem Durchfall an die Gesundheitsbehörden. Diese Gesundheitskrise ereignet sich vor dem Hintergrund, dass die Regierung unter Führung des Staatsoberhaupts, wie die Presse in Kinshasa heute Morgen berichtete, in grundlegenden sozialen Bereichen nach schnellen Erfolgen sucht. Angesichts der steigenden Fallzahlen setzen die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die kongolesischen Gesundheitsbehörden ab dieser Woche eine Strategie der Haus-zu-Haus-Intervention ein, um die Krankheit in den am stärksten betroffenen Gebieten einzudämmen (www.radiookapi.net) „05.03.2026“ weiterlesen