Ebola-Bekämpfungssystem unter Druck: INRB-Labor läuft 24/7, 319 Millionen $ Budget angespannt, Tedros nennt 3 Blockaden – während Flüchtlingslager + Mongbwalu-Anschläge System zusammenbrechen lassen
KINSHASA/BUNIA/GOMA – 26. Mai: Ein System am Limit. INRB-Labor (Kinshasa, unter Muyembe): PCR-Tests ununterbrochen, erste positive Probe 14. Mai, Team fährt 27. Mai nach Bunia mit moderner Ausrüstung. Tedros nennt 3 Blockaden (25. Mai, Africa CDC Online-Konferenz): (1) Späte Identifizierung – „Ausbruch breitet sich schneller aus als wir“ (2) Unsicherheit Ituri+Nord-Kivu – Kämpfe, 100.000+ Vertriebene, Überbelegung, Hunger (3) Misstrauen Bevölkerung – Mongbwalu Krankenhaus-Anschläge (24. Mai, 18 Verdachtsfälle geflohen = „tickende Zeitbombe“). Finanzierung: 319 Millionen $ nötig, 207,7 Millionen $ gesichert (bis 23. Mai), DRC selbst 20 Millionen $ (25. Mai Kamba), EU +15 Millionen €. ABER: Zahlen + Labore + Medizin reichen nicht. Flüchtlingslager Kigonze: 14.000 Menschen, 1 Wasserstelle, keine Handwaschstationen, Maskenarmut. Flugverbindungen Bunia–Kinshasa eingestellt (23./24. Mai) = Isolationsrisiko + Hilfs-Logistik-Störung. Goma Training: International Medical Corps schult Gesundheitspersonal (4 Mitarbeiter tot). Realität: System kann testen (INRB), kann zahlen (319M$), kann trainieren (Goma), kann NICHT isolieren (Kampf + Geflüchtete + Misstrauen). Das ist der Kernkonflikt. „26.05.2026“ weiterlesen