Ugandische und kongolesische Operation: Verteidigungsminister stimmen ihre Geigen
Die ugandische und kongolesische Verteidigungsminister haben am Donnerstag, den 9. Dezember, in Bunia, Ituri, zwei Tage Arbeit an der Koordinierung der seit dem 30. November begonnenen gemeinsamen Militäroperationen abgeschlossen. Am Ende dieser Arbeit wurde eine Abschlusserklärung veröffentlicht.
Vincent Bamulangaki Ssempijja (Uganda) und Gilbert Kabanda Kurhenga (DR Kongo) wurden von hochrangigen Beamten beider Länder sowie von Abgeordneten des Verteidigungsausschusses der Nationalversammlung und Abgeordneten aus Nord-Kivu und Ituri begleitet. Zunächst ging es darum, die Art der Zusammenarbeit einzuschränken, alle zu beruhigen und gemeinsam in die Zukunft zu blicken. Die beiden Minister stellten sofort klar, dass sich ihre Gespräche nicht nur auf Operationen gegen die ADF beziehen, sondern auch auf alle anderen bewaffneten Gruppen, Milizen und terroristischen Organisationen, die entlang der Grenze zwischen den beiden Ländern und insbesondere dem Norden – Kivu und Ituri – operieren. Ganz allgemein verpflichten sie sich, wie vereinbart, die bilaterale Zusammenarbeit zu stärken und alle Aspekte der militärischen Zusammenarbeit im Rahmen allgemeiner Verteidigungsabkommen zu formalisieren. Vincent Bamulangaki und Gilbert Kabanda Kurhenga reagierten auch auf die jüngsten Befürchtungen von NGOs, die die Achtung der Menschenrechte und den Schutz von Zivilisten während dieser Operationen forderten. Daher verpflichten sie sich, die Mechanismen der Kontrolle, Transparenz und Nachverfolgung auf nationaler und internationaler Ebene zu aktivieren. Nach Ansicht der beiden Verteidigungsminister sind diese Operationen ein wesentlicher Ansatz, um einen dauerhaften Frieden in der Region zu erreichen. Daher rufen sie andere Akteure wie MONUSCO oder sogar alle repräsentativen subregionalen Organisationen auf, diese gemeinsame Initiative zu unterstützen (www.rfi.fr) „10.12.2021“ weiterlesen