05.05.2026

DR Kongo: In Süd-Kivu – hinter der humanitären Pause eine Krise alarmierenden Ausmaßes

DR Kongo: In Süd-Kivu – hinter der humanitären Pause eine Krise alarmierenden Ausmaßes

Ende letzter Woche konnte das IKRK eine humanitäre Pause erwirken, um einen medizinischen Konvoi nach Minembwe im Hochland von Süd-Kivu im Osten der DR Kongo zu entsenden. Seit mehreren Wochen ist dieses Gebiet das Epizentrum der Gewalt in der Region zwischen den FARDC und ihren Verbündeten auf der einen Seite und der AFC/M23 und ihren eigenen Streitkräften auf der anderen. Hier finden die heftigsten, unzugänglichsten und blutigsten Kämpfe statt.

Nur ein Bruchteil des Bedarfs

Bereits im März berichteten die Vereinten Nationen von Entführungen, Morden, Vergewaltigungen und Zwangsarbeit in einem Gebiet, in dem die maroden Straßen die Hilfslieferungen extrem erschweren. Die Hilfslieferungen des Konvois deckten nur einen Bruchteil des Bedarfs. Und die Lage blieb brüchig: Am Freitag, den 1. Mai, und am Samstag, den 2. Mai, wurden Drohnenangriffe verzeichnet, insbesondere in Rugezi. Ein westlicher Diplomat in der Region fasst die Situation so zusammen: In diesem Gebiet wird jeder Fortschritt von Fall zu Fall verhandelt, ohne Garantie, dass die Verbindungen dauerhaft bestehen bleiben (www.rfi.fr) „05.05.2026“ weiterlesen