19.06.2025

Washington: DR Kongo und Ruanda paraphieren Vorbereitungsdokument für Friedensabkommen

Am 18. Juni 2025 haben technische Delegationen aus der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda in Washington, D.C. – im Beisein der US-Unterstaatssekretärin Allison Hooker – das Vorbereitungsdokument für das geplante Friedensabkommen unterzeichnet. Das Abkommen, dessen Ministerunterzeichnung für den 27. Juni 2025 ansteht, basiert auf intensiven Dialogen zu politischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Fragen. Es umfasst u. a. die Achtung der territorialen Integrität, die Entwaffnung und Reintegration bewaffneter Gruppen, einen gemeinsamen Sicherheitsmechanismus, die Rückkehr Geflüchteter und Binnenvertriebene sowie die Förderung der regionalen Wirtschaftsintegration. Die USA und Katar unterstützten die Verhandlungen. Ein regionaler Gipfel zur weiteren Förderung von Frieden und wirtschaftlicher Zusammenarbeit ist geplant. „19.06.2025“ weiterlesen

18.06.2025

Verkauf von 52 Ölblöcken in der DR Kongo: Experte Georges Milumbu von Greenpeace Afrika fürchtet negative Auswirkungen

Die Demokratische Republik Kongo bereitet mit dem Verkauf von 52 Ölfeldern einen neuen Schritt vor. Dieser Ansatz wurde von mehreren zivilgesellschaftlichen Akteuren scharf kritisiert, darunter auch von Professor Georges Milumbu, Landesdirektor von Greenpeace Afrika. In seiner Erklärung vom Mittwoch bedauert der Umweltexperte eine Entscheidung mit schwerwiegenden ökologischen und wirtschaftlichen Folgen für die Demokratische Republik Kongo. Seiner Ansicht nach sollte die Finanzierung von Ökoenergieprojekten Priorität haben. „Heute finanzieren große internationale Banken mehr Projekte im Bereich saubere Energie als im Bereich fossiler Brennstoffe. Leider hält die Demokratische Republik Kongo immer noch an alten Praktiken fest, obwohl sie der weltweit größte Kobaltexporteur ist. Würden wir auch nur 60 % dieses Kobalts vor Ort verarbeiten, könnten Tausende von Arbeitsplätzen geschaffen und beträchtliche Steuereinnahmen generiert werden“, erklärte er in seiner Klarstellung. Die Demokratische Republik Kongo hat mehrere internationale Umweltschutzabkommen ratifiziert. Aufgrund ihrer immensen Waldflächen und ihrer entscheidenden Rolle bei der Regulierung des globalen Klimas wird sie regelmäßig als „Lösungsland“ bezeichnet. „Wie können wir verstehen, dass genau dieses Land 52 Ölfelder zum Verkauf anbietet, die sich mit Schutzgebieten überschneiden?“, fragt Georges Milumbu, Landesdirektor von Greenpeace Afrika. Er fügte hinzu: „Milliarden lassen sich durch den Schutz des Waldes gewinnen, nicht durch seine Zerstörung“. Der Landesdirektor der internationalen Nichtregierungsorganisation Greenpeace Afrika verurteilt ebenfalls die als veraltet und umweltschädlich geltenden Praktiken der Ölförderung. „Welche Lehren können wir aus über einem Jahrzehnt der Ölförderung durch Perenco ziehen? Wie hat diese Tätigkeit dem Land oder den lokalen Gemeinden wirklich geholfen? Warum sollten wir weiterhin Ölfelder verkaufen, wenn dieses Modell anderswo bereits erheblichen Schaden angerichtet hat?“, fragt er. „18.06.2025“ weiterlesen

13./14.05.2025

DR Kongo: MONUSCO und AFC/M23 nehmen in Goma wieder Kontakt auf

Bintou Keita, Leiterin der Stabilisierungsmission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO), traf am Freitagmorgen, den 13. Juni, in Goma mit dem Vertreter der AFC/M23, Corneille Nangaa, zusammen. Dies ist eine Premiere, mehr als fünf Monate nach der Eroberung der Stadt durch die von Kigali unterstützte Rebellengruppe. „13./14.05.2025“ weiterlesen

12.05.2025

19-Millionen-USD-Affäre: Staatsanwalt Mvonde fordert Minister Mutamba auf, Ruhe zu bewahren

Der Generalstaatsanwalt am Kassationsgericht, Firmin Mvonde, antwortet offiziell auf die Ablehnung durch Justizminister Constant Mutamba im Zusammenhang mit den Ermittlungen zur mutmaßlichen Veruntreuung von 19 Millionen US-Dollar. Er fordert ihn auf, im weiteren Verfahren Ruhe zu bewahren. „12.05.2025“ weiterlesen

10.06.2025

DR Kongo: Cholera-Ausbruch in Kinshasa, der drittgrößten Provinz des Landes

Die Stadt Kinshasa ist von einem Cholera-Ausbruch betroffen. Die Hauptstadt meldete Ende April/Anfang Mai 2025 erstmals Krankheitsfälle. Bis zum 25. Mai wurden elf bestätigte Fälle und ein Todesfall registriert, was einer Letalitätsrate von 9,09 % entspricht, nachdem zwei Wochen lang keine neuen Fälle gemeldet wurden. Damit gehört Kinshasa zu den drei Provinzen mit der höchsten Letalitätsrate, hinter Sankuru und Haut-Katanga. Die Gesundheitszonen von Makala und Kokolo gehören zu den am stärksten von Cholera betroffenen. Als Reaktion darauf haben die Gesundheitsbehörden in der Gesundheitszone Ngiri-Ngiri ein Cholera-Behandlungszentrum eingerichtet. In der Demokratischen Republik Kongo wurden in zehn der 26 Provinzen mindestens 26.805 Cholera-Fälle und etwa 542 Todesfälle registriert, was einer Letalitätsrate von 2,02 % entspricht
(actualite.cd) „10.06.2025“ weiterlesen

06.06.2025

Entwurf eines Friedensabkommens DR Kongo-Ruanda: Washington erwartet konkrete Fortschritte im Juni

Seit der Unterzeichnung einer Grundsatzerklärung zwischen der DR Kongo und Ruanda im April dieses Jahres – unter der Schirmherrschaft der USA – hofft Washington, dass bis Ende Juni ein echtes Friedensabkommen zustande kommt. Doch während dieser Monat begonnen hat, befinden sich die Verhandlungen noch immer in der Schwebe. Wie weit ist man in diesem Prozess wirklich? „06.06.2025“ weiterlesen

05.06.2025

DR Kongo: Felix Tshisekedi empfängt Martin Fayulu im Palais de la Nation

Der Präsident der Demokratischen Republik Kongo, Felix Tshisekedi, empfing am Donnerstag in Kinshasa den Oppositionspolitiker Martin Fayulu, Führer der Partei Engagement pour la Citoyenneté et le Développement (ECiDé), im Palais de la Nation, wie das kongolesische Präsidialamt bekannt gab. „05.06.2025“ weiterlesen

04.06.2025

DR Kongo: MSF ruft zu verstärkter Hilfe für Zivilisten auf, die durch die Kämpfe um Bambo vertrieben wurden

In der DR Kongo ruft die Organisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) zum Schutz von Zivilisten auf, die Opfer der anhaltenden heftigen Kämpfe um Bambo im Gebiet von Rutshuru in Nord-Kivu geworden sind. Die Kämpfe zwischen M23/AFC und den kongolesischen Streitkräften sowie ihren jeweiligen Verbündeten dauern seit Mitte Mai an und haben Tausende von Familien zur Flucht veranlasst. Innerhalb von zwei Wochen hat sich die Bevölkerung von Bambo fast verdoppelt und die Aufnahmekapazitäten sind überlastet.

„04.06.2025“ weiterlesen

03.06.2025

DR Kongo zum nichtständigen Mitglied des UN-Sicherheitsrats gewählt

Die Demokratische Republik Kongo wurde am Dienstag, den 3. Juni, in New York für die Amtszeit 2026/2027 zum nichtständigen Mitglied des UN-Sicherheitsrats gewählt. Laut dem Außenministerium markiert diese Wahl einen neuen Schritt im Engagement der Demokratischen Republik Kongo für Frieden, Sicherheit und Multilateralismus. „03.06.2025“ weiterlesen