C64 macht Dialog von Verfassungsverzicht abhängig, HRW belastet „Force du Progrès“ – während Ebola über 580 Tote in Ituri fordert und UNICEF 250 Genesungen feiert
KINSHASA/BUNIA/GENF – Die Oppositionskoalition C64 erklärte am 9. Juli in Kinshasa, sie werde sich an keinem Dialog beteiligen, solange Präsident Félix Tshisekedi nicht öffentlich von seinem Verfassungsreformprojekt abrücke. Am selben Tag prangerte Human Rights Watch in einem Bericht die Rolle der „Force du Progrès“ bei der Repression vom 12. Juni an, während UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk vor eskalierender Gewalt in Süd-Kivu warnte. Parallel meldet Ituri über 580 Ebola-Tote bei mehr als 1.700 bestätigten Fällen – doch UNICEF feiert zugleich einen Hoffnungsschimmer: mehr als 250 Genesene, darunter Säuglinge. „09.07.2026“ weiterlesen