Bewohner von Moanda Opfer von „Benzolvergiftung“ (ONG RENAD)
Eine hohe Konzentration toxischer Substanzen, genannt „Benzene“, wurde in den Organismen der Bewohner der Dörfer rund um die Abbaustätte des Ölkonzerns PERENCO in der Stadt Moanda (Kongo-Centrale) entdeckt, enthüllt ein am Montag, den 18. April, veröffentlichter Bericht in Matadi von der NGO Natürliche Ressourcen und Entwicklung (RENAD). Laut Nicole Bila, Koordinatorin der NGO, die sich für Governance im Rohstoffsektor einsetzt, stammen diese Schlussfolgerungen aus Urin- und Blutanalysen dieser Nachbargemeinden, die RENAD von Spezialisten aus Lubumbashi analysieren lassen hatte. „Wir haben Professor Célestin Banza von der Universität Lubumbashi angerufen, der für die Abteilung Toxikologie zuständig ist. Wir haben das Wasser analysieren lassen, das die Gemeinden verbrauchen. Und in diesen Analysen gab es den Urin und das Blut, die entnommen wurden“, präzisierte sie und kommentierte diesen Bericht mit dem Titel „die Schreie der lokalen Bevölkerung“. Die Analysen zeigten, dass es Benzol in hoher Dosis im Urin und Blut der Gemeinden der Dörfer Kitombe, Kinkazi, Liawenda und Tsende hatte, so die gleiche Quelle. „Dies sind die Dörfer, die wir in Bezug auf die Installation der Ausrüstung des Unternehmens wie der Fackel, der Brunnen und des Tanks am stärksten gefährdet fanden“. Im Dorf Kitombe gab es Menschen, die Blut erbrachen und daran starben Wir haben gesehen, dass alles, worüber die Gemeinden klagen, zu den Auswirkungen von Benzol im Körper gehört. Es gibt schwere Blutungen, Nierenödeme, spontane Fehlgeburten“, sagte Nicole Bila aus. Sie fordert die Regierung auf, die gesetzlichen Bestimmungen zur Förderung von Kohlenwasserstoffen in der Demokratischen Republik Kongo anzuwenden: „Diese Gemeinschaft, die diese Menschenrechtsverletzungen erlebt, ist Teil der kongolesischen Bevölkerung. Das Gesetz zum Kohlenwasserstoffregime verbietet das Abfackeln von Gas. Aber warum wendet die Behörde es nicht an? Die Behörde ist gleichgültig geblieben, und diese Gemeinschaft wird ihrem traurigen Schicksal überlassen“ (www.radiookapi.net) „19. / 20.04.2022“ weiterlesen