03./04.11.2026

Rohstoff-Kolumne.

Rohstoff-Kolumne

Die Preise für Kobalt in verschiedenen Formen sind seit diesem Sommer stark gefallen

Die Kobaltpreise sind seit diesem Sommer stark gefallen, nachdem sie 2025 – infolge von Beschränkungen durch die Demokratische Republik Kongo, den weltweit größten Produzenten – in die Höhe geschossen waren. Der Preisrückgang deutet darauf hin, dass China wieder mit Kobalt versorgt wird und zudem weitere Lieferungen zu erwarten sind.

Man muss bedenken, dass die Versorgungslage auf dem chinesischen Markt einen erheblichen Einfluss auf die Preise hat. Die Zahlen zeigen nun, dass ein Teil der Exporte, die in den ersten neun Monaten des Jahres aus der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) nach China verschifft wurden, verspätet eintrifft. Das bedeutet, dass sich noch beträchtliche Mengen im Logistikprozess oder auf dem Transportweg befinden, erklärt Tom Kavanagh, Leiter der Metallpreisbewertung für Europa bei Argus Media. Mit dem Eintreffen dieser Mengen in den chinesischen Häfen lässt die Anspannung der letzten Monate logischerweise nach. Zudem werden diese Bestände als eine Art vorübergehender Puffer gegen mögliche regulatorische Änderungen in der DR Kongo betrachtet. Die ARECOMS – die Regulierungs- und Kontrollbehörde für die Märkte strategischer mineralischer Rohstoffe – schließt eine Anpassung der Quoten tatsächlich nicht aus, „sollte sich das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage weiter verschärfen“, wie das Portal mines.cd berichtet.

Zunahme des Recyclings und schwache Nachfrage

Der Preisrückgang ist auch auf andere Faktoren zurückzuführen, etwa auf Fortschritte in der Recyclingindustrie. China könnte inzwischen jährlich 20.000 bis 25.000 Tonnen recyceltes Kobalt produzieren. Ein weiterer Grund für den Preisverfall ist die Nachfrage, die als „flau“ – um den vom Cobalt Institute, das die Unternehmen der Branche vertritt, verwendeten Begriff aufzugreifen – eingeschätzt wird. Die kurzfristigen Sorgen hinsichtlich der Produktion reichen nicht aus, um die chinesischen Käufer zu animieren; diese verhalten sich vielmehr zurückhaltend. Dies könnte daran liegen, dass bei bestimmten Produkten ein Überangebot besteht und die vorhandenen Bestände erst noch abgebaut werden müssen, merkt Tom Kavanagh an. All diese Faktoren wirken sich auf die Preise aus: Laut dem Cobalt Institute ist der Preis für Kobalthydroxid – den aus der Demokratischen Republik Kongo exportierten Rohstoff – zwischen Juli und Mitte Oktober um fast 43 % gefallen. Im selben Zeitraum verzeichnete ein weiteres Produkt, Kobaltsulfat, einen Rückgang von mehr als 35 %, während der Preis für metallisches Kobalt um 16 % sank.

Indonesien – ein preisdrückender Faktor im Jahr 2027?

Auch die indonesische Produktion übt Druck auf die Preise aus. Laut dem Cobalt Institute dürften die Mengen im Jahr 2026 zurückgehen. Grund dafür ist der Anstieg der Preise für Schwefelsäure – ein Stoff, der in Indonesien intensiv bei der Gewinnung von Kobalt eingesetzt wird, das dort als Nebenprodukt in Nickelminen anfällt. Aufgrund der Schwierigkeiten auf dem Schwefelmarkt seit Beginn des Konflikts im Nahen Osten sind die Margen der Produzenten geschrumpft, was einige dazu veranlasst hat, ihre Aktivitäten zu drosseln. Doch trotz dieser Unsicherheiten prognostiziert Argus Media für 2027 einen Anstieg der auf den Markt gebrachten Mengen und bezeichnet Indonesien als einen „wesentlichen preisdrückenden Faktor“. Branchenvertreter erwarten für das kommende Jahr einen Anstieg der weltweiten Produktion um 30.000 Tonnen. Produktion ist jedoch nicht gleichbedeutend mit Export: Die Beständigkeit der Lieferungen wird ein Faktor bleiben, der die Preise maßgeblich beeinflusst. Nach Einschätzung der Branchenvertreter ist für das kommende Jahr mit einem Anstieg der weltweiten Produktion um 30.000 Tonnen zu rechnen. Doch Produktion ist nicht gleich Export: Die Regelmäßigkeit der Lieferungen bleibt ein Faktor, der sich stets auf die Preise auswirken wird (www.rfi.fr)

COP17 zur Biodiversität: Die DR Kongo setzt sich für eine bessere Vergütung der Umweltleistungen ihrer Wälder ein

Die Demokratische Republik Kongo (DR Kongo) hat auf der 17. Konferenz der Vertragsparteien zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt (COP17), die vom 19. bis 30. Oktober in Jerewan (Armenien) stattfand, eine bessere Vergütung für die Umweltleistungen gefordert, die ihre tropischen Wälder für die Welt erbringen. Dieses Anliegen wurde von der beigeordneten Umweltministerin Arlette Bahati Tito vorgebracht.

Mit fast 170 Millionen Hektar tropischem Wald möchte die DR Kongo ihren Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und zur Erhaltung der weltweiten biologischen Vielfalt anerkennen lassen. Auf der COP17 hob Arlette Bahati Tito die Anstrengungen des Landes im Bereich des Naturschutzes hervor.

„Die Demokratische Republik Kongo positioniert sich als ein zentraler Akteur bei der Suche nach Lösungen für die Herausforderungen im Bereich der biologischen Vielfalt und des Klimawandels. Um einen Beitrag zur Erreichung der Ziele des Kunming-Montreal-Rahmenwerks für biologische Vielfalt zu leisten, hat die DR Kongo eine nationale Strategie und einen Aktionsplan für die biologische Vielfalt verabschiedet“, erklärte sie. Am Rande der Konferenz traf die kongolesische Delegation mit Vertretern aus Frankreich, Belgien und Norwegen zusammen. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Mobilisierung von Finanzmitteln für den Schutz tropischer Wälder und die Wiederherstellung geschädigter Ökosysteme. Für Kinshasa geht es darum, finanzielle Mittel zu erhalten, die den Umweltleistungen entsprechen, welche die riesigen Waldgebiete des Landes – die als eine der wichtigsten Kohlenstoffsenken der Erde gelten – erbringen. Die kongolesischen Behörden hoffen, dass diese Diskussionen zu konkreten Zusagen für den Erhalt der biologischen Vielfalt führen werden. Das Anliegen soll auf der COP18, die für 2028 in Quito (Ecuador) geplant ist, weiterverfolgt werden (www.radiookapi.net)

Die Zivilgesellschaft in Kwilu warnt vor der Entwaldung rund um die Stadt Bandundu

Die Entwaldung in der Umgebung der Stadt Bandundu in der Provinz Kwilu nimmt zu. Wie das zivilgesellschaftliche Koordinierungsgremium (*Cadre de concertation de la société civile*) am Dienstag, den 3. November, mitteilte, fallen zahlreiche Waldgebiete illegalen Baumfällungen zum Opfer, die der Holzkohleproduktion dienen.

Placide Mokwa, der stellvertretende Vorsitzende dieser zivilgesellschaftlichen Organisation, prangert die fortschreitende Zerstörung vieler Waldgebiete rund um die Stadt an. Er führt diese Entwicklung vor allem auf die unkontrollierte Holznutzung zur Herstellung von Holzkohle zurück. Angesichts dieser Umweltbedrohung ruft die Zivilgesellschaft die zuständigen Behörden, die lokalen Gemeinschaften sowie weitere betroffene Akteure dazu auf, die Überwachung der Wälder zu verstärken und wirksam gegen deren missbräuchliche Ausbeutung vorzugehen. Placide Mokwa betont zudem, dass Maßnahmen zum Schutz der Waldressourcen in der gesamten Provinz Kwilu ergriffen werden müssen. Seiner Ansicht nach ist schnelles Handeln unerlässlich, um den Verlust der Walddecke zu stoppen und das ökologische Gleichgewicht der Region zu bewahren (www.radiookapi.net)

Der Naturschützer Jackson Kabuyaya für seinen Einsatz zugunsten der Grauer-Gorillas ausgezeichnet

Jackson Kabuyaya Mbeke, nationaler Direktor des Gorilla Rehabilitation and Conservation Education Center (GRACE), wurde mit dem „Carole Noon Award 2026“ ausgezeichnet, der von der Global Federation of Animal Sanctuaries (GFAS) verliehen wird. Die Auszeichnung wurde ihm am 30. Oktober im Anschluss an einen internationalen Workshop zum Thema Führung im Management von Tierschutzzentren überreicht. Sie würdigt seinen Einsatz für den Schutz und die Rehabilitation von Grauer-Gorillas im Gebiet Lubero in der Provinz Nord-Kivu.

Diese Anerkennung unterstreicht die Bemühungen zum Schutz dieser im Osten der Demokratischen Republik Kongo endemischen Art, die zu den am stärksten bedrohten Primaten der Welt zählt. Als Leiter des GRACE-Zentrums spielt Jackson Kabuyaya Mbeke eine bedeutende Rolle bei der Betreuung von Gorillas, die Opfer von Wilderei oder anderen Bedrohungen für die Tierwelt geworden sind. In seiner Reaktion auf die Auszeichnung hob er besonders den Beitrag der Teams des Zentrums sowie der lokalen Gemeinschaften zu dieser Arbeit hervor. „Ich fühle mich zutiefst geehrt. Diese Anerkennung würdigt die Arbeit eines interdisziplinären Teams, das uns in schwierigen Zeiten unermüdlich unterstützt hat“, betonte Herr Kabuyaya. Er ist zudem der Ansicht, dass der Preis die Glaubwürdigkeit des Zentrums stärkt und dazu beitragen kann, die für seine Projekte erforderlichen Finanzmittel zu mobilisieren. Fast zwanzig Jahre im Dienst der Rehabilitation von Gorillas. Das Zentrum GRACE, das im Herrschaftsgebiet der Batangi im Territorium Lubero ansässig ist, setzt sich seit fast zwanzig Jahren für den Schutz der Grauer-Gorillas (*Gorilla beringei graueri*) ein. Zu seinen Aufgaben gehört insbesondere die Aufnahme und Rehabilitation von verwaisten Gorillas, die nach Fällen von Wilderei gerettet wurden. Ziel ist es, ihnen – sofern die Bedingungen dies zulassen – die Rückkehr in ihren natürlichen Lebensraum zu ermöglichen. Das Zentrum arbeitet eng mit dem Tayna-Gorilla-Reservat zusammen, das in der Nähe des Virunga-Nationalparks liegt. Diese Kooperation verbindet den Schutz der Tierwelt mit der Einbindung der lokalen Gemeinschaften in die Bewahrung der biologischen Vielfalt. In einer Region, die mit Sicherheits- und Umweltproblemen konfrontiert ist, stellt der „Carole Noon Award 2026“ – so die Verantwortlichen des Zentrums GRACE – einen Ansporn dar, die Bemühungen zum Erhalt der Grauer-Gorillas fortzusetzen (www.radiookapi.net)

James Swan trifft Joseph Kabila in Goma im Rahmen der Konsultationen mit der FRN

Der Leiter der MONUSCO, James Swan, trifft derzeit in Goma (Nord-Kivu) mit dem ehemaligen Präsidenten Joseph Kabila zusammen, der für die politisch-militärische Bewegung „Front pour la refondation de la nation“ (FRN) verantwortlich ist. Dieses Treffen steht im Kontext der fortlaufenden Gespräche zwischen der UN-Mission und den Konfliktparteien im Osten der Demokratischen Republik Kongo, insbesondere der Rebellenkoalition AFC/M23.

James Swan leitet eine Delegation der MONUSCO, der unter anderem Brigadegeneral Givenz Kishombe Sichali, der leitende Berater Walter Lotze sowie Marilyn Ngum Fru, Leiterin des Büros des stellvertretenden Sonderbeauftragten des UN-Generalsekretärs (DSRSG/PO), angehören. oseph Kabila wird seinerseits von Corneille Nangaa und Bertrand Bisimwa, den Vizepräsidenten der FRN, sowie weiteren Offizieren begleitet. Diese Gespräche erfolgen im Rahmen des Mandats der MONUSCO, insbesondere in den Bereichen Schutz der Zivilbevölkerung, humanitärer Zugang sowie Unterstützung der Mechanismen zur Überwachung und Verifizierung des Waffenstillstands. Die UN-Mission stand bereits zuvor regelmäßig mit der AFC/M23 in Kontakt, um die Umsetzung ihres Mandats zu gewährleisten. Dieser Austausch wird nun mit den Vertretern der FRN fortgesetzt, die an die Stelle der früheren Koalition getreten ist.

Die Rolle des Mechanismus zur Überprüfung des Waffenstillstands

Zu den Überwachungsmechanismen zählt der „Erweiterte Gemeinsame Überprüfungsmechanismus Plus“ (MCVE+), der auch unter seinem englischen Akronym EJVM+ bekannt ist.

Dieser Mechanismus wurde im Rahmen der Bemühungen zur Überwachung des Waffenstillstands zwischen der kongolesischen Regierung und der AFC/M23 eingerichtet. Er hat die Aufgabe, mutmaßliche Verstöße gegen die Waffenruhe zu überprüfen und deren Einhaltung vor Ort zu verfolgen. Zudem überwacht er die Sicherheits- und humanitäre Lage in den vom Konflikt betroffenen Gebieten (www.radiookapi.net)

Treffen zwischen James Swan und Joseph Kabila: ein ermutigendes Zeichen für den Friedensprozess (Zivilgesellschaft)

Das Kollektiv der zivilgesellschaftlichen Organisationen für den Frieden in Süd-Kivu begrüßte am Dienstag, dem 3. November, das Treffen zwischen dem Leiter der MONUSCO, James Swan, und dem Verantwortlichen der „Front für die Neugründung der Nation“ (FRN), Joseph Kabila. Für dieses zivilgesellschaftliche Bündnis stellt dieser Austausch ein ermutigendes Signal für die Bevölkerung im Osten der Demokratischen Republik Kongo dar, die durch jahrelange Konflikte schwer geprüft wurde.

Dessen Sprecher, Hypocrate Marume, ist der Ansicht, dass diese Initiative den Weg für eine Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den verschiedenen am Konflikt beteiligten Parteien ebnen könnte. Er appelliert an die Akteure, die Einhaltung des Waffenstillstands und die Wiederherstellung des Friedens zur absoluten Priorität zu machen, um dem Leid der betroffenen Gemeinschaften ein Ende zu setzen. Ihm zufolge leiden die Bewohner der vom Konflikt betroffenen Provinzen weiterhin unter den humanitären und wirtschaftlichen Folgen der unsicheren Lage. „Die Bevölkerung hatte noch nicht wirklich Zeit, durchzuatmen und den lang ersehnten Frieden zu genießen“, betont er. Er drückt die Hoffnung aus, dass die derzeit in Nord-Kivu mit den neuen Vertretern der FRN geführten Gespräche dazu beitragen werden, die tieferliegenden Ursachen der Krise anzugehen. Hypocrate Marume fordert zudem die an den Vermittlungsbemühungen beteiligten Partner dazu auf, ihr Engagement zu verstärken, um einen inklusiven Dialog zwischen den verschiedenen Parteien zu fördern. Er ist der Ansicht, dass ein solcher Rahmen dazu beitragen könnte, die notwendigen Voraussetzungen für die Rückkehr des Friedens im Osten des Landes zu schaffen. Der Moderator des Kollektivs weist darüber hinaus auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten hin, mit denen die Bevölkerung konfrontiert ist. Seiner Einschätzung nach verschärfen die weitgehende Lähmung des Bankwesens und der eingeschränkte Geldfluss die prekäre Lage der Haushalte. Er hofft, dass die aufgenommenen Gespräche dazu beitragen werden, die wirtschaftlichen Aktivitäten schrittweise wiederzubeleben und die Lebensbedingungen der vom Konflikt betroffenen Menschen zu verbessern (www.radiookapi.net)

DR Kongo: Für das FRN entbehrt die Verlängerung des MONUSCO-Mandats jeglicher Grundlage; die Bilanz des Einsatzes im Land sei ein „völliger Misserfolg“

Während die Regierung der Demokratischen Republik Kongo eine Verlängerung des Mandats der MONUSCO erwartet – unter Berücksichtigung der aktuellen Sicherheitsbedrohung sowie der Unterstützung bei der Umsetzung des mit den FDLR unterzeichneten Protokolls –, sieht die Rebellenbewegung „Front pour la refondation de la nation“ (FRN) unter Joseph Kabila die Lage anders. Diese Rebellenbewegung lehnt eine Verlängerung mit der Begründung ab, dass die Bilanz der MONUSCO nach mehr als zwei Jahrzehnten ein Misserfolg sei; sie fordert daher die Fortsetzung des Abzugsprozesses, der in anderen Teilen der Demokratischen Republik Kongo bereits eingeleitet wurde. Dies ist der Standpunkt, den die FRN am Dienstag, den 3. November, in Goma vertrat – anlässlich eines Treffens zwischen Joseph Kabila, dem Vorsitzenden der Rebellenbewegung, seinen Mitarbeitern und einer Delegation der Vereinten Nationen unter der Leitung von James Swan, dem Leiter der MONUSCO. „Wir haben über die Verlängerung des Mandats der MONUSCO gesprochen. Botschafter Swan hat das Thema angesprochen. Unsere Reaktion darauf war, dass wir – als FRN – der Ansicht sind, die MONUSCO befinde sich bereits seit Jahren in einem Rückzugsprozess; die nun geplante Mandatsverlängerung, für die es keinerlei Grundlage gibt, bereitet uns jedoch Sorgen. Zumal sich bei einer Bilanz der Aktivitäten der MONUSCO nach 28 Jahren zeigt, dass es sich um ein völliges Scheitern handelt. Wir sind der Meinung, dass ein weiteres Mandat an der gegenwärtigen Lage im Land absolut nichts ändern würde. Wir hätten uns gewünscht, dass das Mandat nicht verlängert wird und die MONUSCO ihren Rückzug wie ursprünglich geplant fortsetzt“, erklärte Bertrand Bisimwa, Vizepräsident der FRN. Nach Ansicht dieser politisch-militärischen Bewegung darf die MONUSCO das im Rahmen des Doha-Prozesses erteilte Mandat – das die Unterstützung der Überwachungsmissionen für den Waffenstillstand vorsieht – nicht dazu nutzen, eine erneute Stationierung in Süd-Kivu anzustreben.

„Wir haben der MONUSCO – selbstverständlich im Rahmen des Friedensprozesses von Doha – ein Mandat erteilt, den Mechanismus zur Überwachung des Waffenstillstands logistisch zu unterstützen. Wir hätten uns nicht gewünscht, dass die MONUSCO dieses Mandat, das wir im Kontext von Doha vergeben haben, dazu nutzt, sich neu zu stationieren. Denn die MONUSCO spricht von einer erneuten Stationierung in Süd-Kivu; das bereitet uns ein gewisses Unbehagen, da wir nicht wissen, welchem ​​Zweck diese erneute Stationierung dienen soll“, betonte Herr Bisimwa. Die FRN äußert sich dazu eindeutig: „Als es in Uvira zu Übergriffen kam, haben wir die MONUSCO gebeten, ihre Kräfte zu verlagern, um die Bevölkerung zu schützen. Die MONUSCO war dazu nicht in der Lage. Und wir sehen keinen Grund, warum Süd-Kivu – insbesondere das von uns kontrollierte Gebiet, das bereits stabilisiert ist – heute eine Neuverlegung von MONUSCO-Kräften aufnehmen sollte.“ Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hatte am 19. Dezember 2025 die Resolution 2808 (2025) verabschiedet, mit der das Mandat der MONUSCO um ein Jahr verlängert wurde. Gemäß dieser Resolution, die das Mandat der Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo bis zum 20. Dezember 2026 fortsetzt, ist die MONUSCO unter anderem dazu befugt, die Umsetzung des dauerhaften Waffenstillstands sowie des zwischen den Parteien in Doha vereinbarten Verifizierungsmechanismus zu unterstützen – insbesondere durch logistische und technische Hilfe. In etwa einem Monat, also im kommenden Dezember, werden sich die Vereinten Nationen erneut mit der Frage befassen müssen, ob das Mandat der MONUSCO verlängert werden soll oder nicht. Im Rahmen dieses Teils ihres Mandats unterstützte die MONUSCO die ersten Missionen zur Überprüfung der Waffenruhe in Minembwe (Provinz Süd-Kivu) sowie in Masisi (Provinz Nord-Kivu) im Osten der Demokratischen Republik Kongo. Wenige Monate vor Ablauf des Mandats der Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) intensiviert Kinshasa die Kontakte und verstärkt die Arbeitssitzungen mit der UN-Mission, um sich für ein Mandat einzusetzen, das den sicherheitspolitischen Prioritäten der Demokratischen Republik Kongo Rechnung trägt (actualite.cd)

Kinshasa und Paris intensivieren die Konsultationen über die Zukunft der MONUSCO: „Es ist wichtig zu klären, was im Hinblick auf einen Waffenstillstand, die Unterstützung bei der Umsetzung der Washingtoner Abkommen sowie das Protokoll zu den FDLR erwartet wird“

Die Staatsministerin für auswärtige Angelegenheiten, Thérèse Kayikwamba Wagner, traf am Dienstag, den 3. November, in Paris ihren französischen Amtskollegen Jean-Noël Barrot, den Minister für Europa und auswärtige Angelegenheiten. Dieses Treffen findet wenige Wochen nach dem Besuch des französischen Chefdiplomaten in Kinshasa sowie in Bunia (in der Provinz Ituri) in der Demokratischen Republik Kongo statt. Nach Angaben des Außenministeriums der Demokratischen Republik Kongo befassten sich die Gespräche zwischen den beiden Politikern insbesondere mit dem künftigen Mandat der Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo (MONUSCO) sowie mit der Sicherheitslage im Osten des Landes. Die kongolesische Außenministerin bekräftigte die Entschlossenheit der Demokratischen Republik Kongo, die Beziehungen zu Frankreich zu festigen und eine solide sowie dauerhafte Partnerschaft mit Paris aufzubauen. Parallel zu diesem Treffen in Paris leitete Shabani Lukoo Jacquemain, stellvertretender Premierminister und Innenminister der Demokratischen Republik Kongo, am selben Dienstag, den 3. November, in Kinshasa Beratungen zu Sicherheits- und humanitären Fragen im Land. Im Mittelpunkt der Gespräche standen zudem die Erneuerung des Mandats der MONUSCO sowie die Abstimmung der Standpunkte, um sicherzustellen, dass dieses Mandat den humanitären Bedürfnissen der durch den Krieg vertriebenen Bevölkerung im Osten des Landes gerecht wird. Frankreich spielt in diesem Prozess eine bedeutende Rolle – sowohl als ständiges Mitglied des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen als auch in seiner Funktion als federführende Nation bei der Ausarbeitung der Resolutionstexte, die die Demokratische Republik Kongo betreffen. „Es ist uns sehr wichtig, dass unser Angebot den Bedürfnissen entspricht, die von den kongolesischen Behörden geäußert wurden. Und zwar nicht nur von den Behörden: Wir sind auch mit Vertretern des Parlaments und der Zivilgesellschaft zusammengetroffen. Die Delegation wird ihre Reise nach Beni fortsetzen, um das Hauptquartier der Truppe zu besuchen und mit den örtlichen Behörden Gespräche zu führen“, erklärte Rémi Maréchaux, außerordentlicher und bevollmächtigter Botschafter der Französischen Republik in der Demokratischen Republik Kongo.

Beide Seiten bekräftigten zudem ihren gemeinsamen Willen, einen konstruktiven und ständigen Dialog zu diesen Fragen von gemeinsamem Interesse aufrechtzuerhalten. Dem französischen Diplomaten zufolge ist es wichtig, die Erwartungen Kinshasas in Bezug auf den Waffenstillstand, den Washington-Prozess sowie das Protokoll zu den FDLR zu kennen. Lange vor diesen beiden Treffen hatte Staatschef Félix Tshisekedi seinen Aufenthalt in Russland – am Rande des Russland-Afrika-Gipfels – dazu genutzt, Wladimir Putin, den russischen Präsidenten und Vertreter eines der fünf ständigen Mitglieder (P5) des UN-Sicherheitsrates, um Unterstützung für ein anpassungsfähiges Mandat der MONUSCO zu bitten. Im Hinblick auf eine Verlängerung dieses Mandats ersuchte Félix Tshisekedi Moskau um Rückhalt im UN-Sicherheitsrat. „Ich möchte zudem daran erinnern, dass das Mandat der MONUSCO – der Mission der Vereinten Nationen in der Demokratischen Republik Kongo – am kommenden 20. Dezember ausläuft und somit verlängert werden muss. Wir setzen auch auf die Unterstützung Russlands, um eine Verlängerung dieses Mandats zu erreichen. Wir bekräftigen, dass jede Änderung dieses Mandats einer ausdrücklichen Entscheidung des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen bedarf. Wir wünschen uns daher sehr, dass Sie uns bei diesem Vorhaben unterstützen“, hatte Félix Tshisekedi dargelegt. Während Kinshasa seine diplomatischen Bemühungen intensiviert und zahlreiche Kontakte knüpft, um eine Verlängerung des Mandats der MONUSCO zu erreichen – wobei sowohl die aktuelle Sicherheitslage als auch die Unterstützung bei der Umsetzung des mit den FDLR unterzeichneten Protokolls berücksichtigt werden sollen –, beurteilt die von Joseph Kabila geführte Rebellenbewegung „Front pour la refondation de la nation“ (FRN) die Situation anders. Diese Rebellenbewegung lehnt eine mögliche Mandatsverlängerung ab. Sie vertritt die Ansicht, dass die Bilanz der MONUSCO nach mehr als zwei Jahrzehnten ihres Einsatzes als gescheitert zu betrachten sei und dass der Prozess ihres Abzugs – der in anderen Teilen der Demokratischen Republik Kongo bereits begonnen hat – fortgesetzt werden müsse. Diesen Standpunkt vertrat die FRN am Dienstag, den 3. November, in Goma bei einem Treffen zwischen Joseph Kabila, dem Vorsitzenden der Rebellenbewegung, seinen Mitarbeitern und einer Delegation der Vereinten Nationen unter der Leitung von James Swan, dem Chef der MONUSCO. „Wir haben über die Verlängerung des Mandats der MONUSCO gesprochen. Botschafter Swan hat das Thema angesprochen. Unsere Reaktion darauf war, dass die MONUSCO – aus der Sicht des FRN – bereits seit Jahren einen Rückzugsprozess durchläuft; wir sind jedoch besorgt über diese Mandatsverlängerung, für die es keinerlei Grundlage gibt. Zumal man – wenn man 28 Jahre später Bilanz über die Aktivitäten der MONUSCO zieht – zu dem Schluss kommen muss, dass sie völlig gescheitert ist. Wir sind der Ansicht, dass ein weiteres Mandat an der gegenwärtigen Lage im Land absolut nichts ändern würde. Wir hätten uns gewünscht, dass das Mandat nicht verlängert wird und die MONUSCO ihren Rückzug – wie ursprünglich vorgesehen – fortsetzt“, erklärte Bertrand Bisimwa, Vizepräsident des FRN. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen verabschiedete am 19. Dezember 2025 die Resolution 2808 (2025), mit der das Mandat der MONUSCO um ein Jahr verlängert wurde. Gemäß dieser Resolution, die das Mandat der Mission der Vereinten Nationen für die Stabilisierung in der Demokratischen Republik Kongo bis zum 20. Dezember 2026 verlängert, ist die MONUSCO unter anderem dazu befugt, die Umsetzung des dauerhaften Waffenstillstands sowie des zwischen den Parteien in Doha vereinbarten Überprüfungsmechanismus zu unterstützen – insbesondere durch logistische und technische Hilfe. In etwa einem Monat, also im kommenden Dezember, werden sich die Vereinten Nationen erneut mit der Frage befassen müssen, ob das Mandat der MONUSCO verlängert werden soll oder nicht. Im Rahmen dieses Teils ihres Mandats hat die MONUSCO die ersten Missionen zur Überprüfung des Waffenstillstands in Minembwe (Provinz Süd-Kivu) sowie in Masisi (Provinz Nord-Kivu) im Osten der Demokratischen Republik Kongo unterstützt (actualite.cd)

Lubero: Hunderte Familien fliehen nach einem erneuten den ADF zugeschriebenen Angriff im Sektor Bapere

Am Dienstag, den 3. November, verließen Hunderte von Familien die Dörfer Maikengu und Kambau – gelegen mehr als 50 Kilometer nordwestlich von Manguredjipa im Gebiet Lubero (Nord-Kivu) –, nachdem es dort zu einem Angriff gekommen war, der mutmaßlichen Kämpfern der „Alliierten Demokratischen Kräfte“ (ADF) zugeschrieben wird. Nach Angaben mehrerer lokaler Quellen ereigneten sich die Vorfälle am Dienstag im Verwaltungsbezirk (Groupement) Bapakombe.

Wie die Zivilgesellschaft berichtet, setzten die Angreifer in Maikengu mehrere Wohnhäuser, Geschäfte und Apotheken in Brand. Zudem sollen bei dem Überfall größere Mengen an Medikamenten geplündert worden sein, was unter der Bevölkerung Panik auslöste. Aus Furcht vor weiterer Gewalt flohen zahlreiche Familien in Ortschaften, die als sicherer gelten. Kombi Nepa Nepa, der Leiter des Sektors Bapere, bestätigte den Angriff. Er hob jedoch das Eingreifen der Streitkräfte hervor, das seiner Ansicht nach entscheidend dazu beigetragen habe, den Schaden zu begrenzen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Ihm zufolge griffen die Angreifer das Dorf Maikengu am frühen Morgen an, bevor sie in Richtung Babusua weiterzogen. Er erklärte, die in dem Gebiet stationierten Militäreinheiten seien eingeschritten, um die Angreifer zurückzuschlagen und den Bewohnern die Flucht in Sicherheit zu ermöglichen. Nach den den lokalen Behörden vorliegenden Informationen sind bislang keine Todesopfer zu beklagen. Dieser Angriff ist bereits der dritte innerhalb von zwei Wochen im Sektor Bapere, der mutmaßlichen ADF-Kämpfern zugeschrieben wird. Diese Zunahme der Unsicherheit schürt die Sorge der lokalen Bevölkerung, die eine Verstärkung der Militäroperationen fordert, um diese bewaffnete Gruppe endgültig zu neutralisieren und die Dörfer der Region zu sichern (www.radiookapi.net)

Mindestens vier Zivilisten bei Zusammenstößen zwischen den FARDC und der FRN/M23 in Masisi getötet

Die Lage in mehreren Dörfern der Gruppierungen Nyamaboko und Ufamandu im Gebiet Masisi (Nord-Kivu) ist an diesem Mittwoch, den 4. November, weiterhin angespannt. Dies folgt auf heftige Auseinandersetzungen zwischen den Streitkräften der Demokratischen Republik Kongo (FARDC) – unterstützt von „Wazalendo“-Kämpfern – und Rebellen der FRN/M23. Lokalen Quellen zufolge wurden bei den Kämpfen mindestens vier Zivilisten getötet und mehrere weitere verletzt.

Die Gefechte brachen am frühen Morgen des Dienstags, den 3. November, in der Ortschaft Mirindano (Gruppierung Nyamaboko 1er) sowie in Kazinga, Mahanga und Buhimba (Gruppierung Nyamaboko 2) aus. Mehreren lokalen Quellen zufolge starteten die FARDC und ihre Verbündeten, die Wazalendo, gleichzeitige Offensiven gegen Stellungen der FRN/M23, die sich seit einigen Monaten in diesen Gebieten aufhalten. Nach stundenlangem Schusswechsel und Beschuss mit schweren Waffen berichten zivile Quellen sowie Sicherheitskreise von schweren Folgen für die Bevölkerung. Eine vorläufige Bilanz spricht von mindestens vier getöteten Zivilisten und etwa zehn Verletzten in den Dörfern von Nyamaboko 2. Den gleichen Quellen zufolge haben die FARDC und die Wazalendo nach den Kämpfen die Kontrolle über Mirindano zurückerlangt. Die Mehrheit der Bewohner dieses Ortes ist jedoch geflohen, um sich vor den Kämpfen in Sicherheit zu bringen. An diesem Mittwoch bleibt die Lage vor Ort volatil. Die Frontlinien haben sich Berichten zufolge zwischen Mirindano und Kazinga stabilisiert; dort stehen sich die gegnerischen Streitkräfte weiterhin gegenüber, was ein erneutes Aufflammen der Feindseligkeiten befürchten lässt. Die Gebiete Nyamaboko und Ufamandu, die mehr als 70 Kilometer nordwestlich von Goma liegen, gehören zu den am stärksten von den wiederkehrenden Auseinandersetzungen zwischen bewaffneten Gruppen und Regierungstruppen betroffenen Zonen im Gebiet Masisi – einer Region, die seit mehreren Jahren mit anhaltender Unsicherheit und erheblichen Bevölkerungsbewegungen zu kämpfen hat (www.radiookapi.net)

Mehr als 10.000 Fälle von schwerer akuter Mangelernährung im Gesundheitsbezirk Kibirizi (Nord-Kivu) registriert

Die Ernährungslage im Gesundheitsbezirk Kibirizi – gelegen in der Chefferie Bwito im Territorium Rutshuru (Nord-Kivu) – ist weiterhin besorgniserregend. In den vergangenen zehn Monaten wurden unter Binnenvertriebenen, Rückkehrern und der aufnehmenden Bevölkerung mehr als 10.000 Fälle von schwerer akuter Mangelernährung registriert. Die Gesundheitsbehörden richten an diesem Mittwoch, den 4. November, einen Appell an humanitäre Partner, die Versorgung der betroffenen Menschen zu verstärken.

Statistiken des Gesundheitsbezirks Kibirizi zufolge wurden im ersten Halbjahr 11.732 Fälle von akuter Mangelernährung bei Kindern im Alter von einem Monat bis 15 Jahren gemeldet. Zudem wurden in den letzten zehn Monaten mehr als 14.000 Fälle von schwerer oder mittelschwerer Mangelernährung bei schwangeren und stillenden Frauen, Menschen mit HIV/AIDS sowie Tuberkulose-Patienten verzeichnet. Trotz des Einsatzes verschiedener humanitärer Organisationen – darunter Ärzte ohne Grenzen (MSF) Frankreich und Caritas Goma – bleibt der Bedarf beträchtlich.

Jérémie Mali Mingi, der Verantwortliche für den Gesundheitsbezirk Kibirizi, schätzt, dass die derzeit verfügbaren Ressourcen nicht ausreichen, um dem Ausmaß der Ernährungskrise in vollem Umfang zu begegnen. „Bei uns treten alle Formen von Mangelernährung auf. Wir wünschen uns weitere Partner, die die bereits tätigen Organisationen unterstützen, damit eine umfassende Versorgung gewährleistet werden kann“, erklärt er.

Unsicherheit verschärft die Anfälligkeit der Bevölkerung

Nach Angaben von Gesundheitsverantwortlichen steht diese Verschlechterung der Ernährungslage in engem Zusammenhang mit den massiven Bevölkerungsbewegungen, die durch die Unsicherheit im Osten der Demokratischen Republik Kongo (DR Kongo) ausgelöst wurden. Im Gesundheitsbezirk Kibirizi haben zahlreiche vertriebene Haushalte aus den Gebieten Rutshuru, Masisi und Walikale Zuflucht gefunden. Sie wurden von Familien aufgenommen, die selbst bereits in einer prekären Lage sind, und sind nun mit anhaltender Ernährungsunsicherheit konfrontiert.

Verlorene Ernten und eingeschränkter Zugang zu Lebensgrundlagen

Akteure im Gesundheitssektor weisen zudem darauf hin, dass viele Gastfamilien infolge der bewaffneten Konflikte den Zugang zu ihrem Ackerland verloren haben oder ihre Ernten zerstört bzw. geplündert wurden. Diese Situation schränkt die Möglichkeiten der Haushalte zur Nahrungsmittelproduktion weiter ein und erhöht das Risiko für Mangelernährung – insbesondere bei Kindern und besonders schutzbedürftigen Menschen. Angesichts dieser Notsituation rufen die Gesundheitsbehörden die humanitären Partner dazu auf, ihre Unterstützung für die Gesundheitseinrichtungen zu verstärken. Ziel ist es, die Prävention, die Früherkennung und die Behandlung von Mangelernährung in diesem Teil der Provinz Nord-Kivu zu verbessern (www.radiookapi.net)