Eine Masernimpfkampagne zielt auf 260.000 Kinder in Nord-Kivu ab
Mindestens 260.000 Kinder im Alter von 6 bis 59 Monaten sollen ab Dienstag, dem 17. März, gegen Masern geimpft werden. Die Impfkampagne wird von den Gesundheitsbehörden in Zusammenarbeit mit der Nichtregierungsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) durchgeführt und umfasst die Gesundheitszonen Goma, Karisimbi und Nyiragongo.
Der offizielle Startschuss fiel im Gesundheitszentrum CCLK westlich von Goma, wo die ersten Impfungen verabreicht wurden. Die Tränen der Kinder vermischten sich mit der Hoffnung der Eltern auf die Ausrottung dieser Krankheit. Laut Corneille Bihura, dem stellvertretenden Stationsleiter des Zentrums, finden die Impfungen an sieben Standorten innerhalb dieser Gesundheitszone statt. Er ist überzeugt, dass diese Kampagne dazu beitragen wird, die täglich neu registrierten Masernfälle einzudämmen.
Eine Krankheit, die weiterhin eine Bedrohung darstellt
In Goma betreibt Ärzte ohne Grenzen (MSF) im Kyeshero-Krankenhaus ein kostenloses Behandlungszentrum für Masernkomplikationen. Die Organisation betont, dass Masern nach wie vor eine der ansteckendsten Krankheiten sind und insbesondere für Kinder unter fünf Jahren eine große Gefahr darstellen (www.radiookapi.net) „17.03.2026“ weiterlesen