Aktuelle Nachrichten
|
NEU - NEU - NEU Ich habe für diese Seite ein spezielles einfaches Layout für Smartphones erstellt. Der Inhalt ist identisch mit dieser Seite, nur die Darstellung ist stark vereinfacht.
Sie können es hier aufrufen und im Browser Ihres Smartphones ein Bookmark auf die Spezialseite setzen.
Lesen Sie auch das Blog von Dominic Johnson
|
1143951
Letzte Änderung: Samstag, 25. Mai 2013, 14:45 Uhr
Freitag, den 24. Mai 2013
- In einer Presseerklärung hat Catherine Ashton, Chefin der Außenpolitik der EU, die Hoffnung geäußert, dass die Interventionsbrigade der Monusco im Osten der DRKongo schnell einsatzbereit möge. Sie verurteilte auch jede Bedrohung der Friedenstruppen der UN. (radiookapi.net)
- Die Zivilgesellschaft von Nord Kivu ist zutiefst enttäuscht über den nur kurzen Besuch des UN-Generalsekretärs, Ban Ki-moon in Goma. Der Präsident der Zivilgesellschaft, Thomas-D’Acquin Mwiti kritisierte, dass der UN-Generalsekretär sich nicht genug Zeit genommen habe, um mit verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen zu sprechen und die Situation vor Ort besser zu verstehen. (radiookapi.net)
- Die Zivilgesellschaft von Tembo, Kasongo-Lunda (Bandundu), hat die kongolesische Regierung gebeten, so schnell wie möglich Hilfe für 5.000 innerhalb der letzten Woche aus Angola ausgewiesene Kongolesen zur Verfügung zu stellen. Den Menschen mangelt es an Kleidung und Nahrungsmitteln. Es gibt nicht mal ein Dach, um die Nächte zu verbringen. (radiookapi.net)
- Der kongolesische Senator Jean-Pierre Bemba ist jetzt seit 5 Jahren im Gefängnis des Internationalen Gerichtshofes in Den Haag inhaftiert. Sein Prozess wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit, begangen von seinen Truppen in den Jahren 2002/3 in Zentralafrika, dauert schon 3 Jahre. (radiookapi.net)
Donnerstag, den 23. Mai 2013
- Der UN-Generalssekretär Ban Ki-moon ist heute Morgen, begleitet vom Präsidenten der Weltbank Jim Yong Kim, zu seinem Besuch in Goma eingetroffen. Es ist die letzte Etappe des Besuchs in der DRKongo. (radiookapi.net)
- Human Rights Watch hat die Menschenrechtsverletzungen infolge der neuen Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und den Rebellen der M23 in Mutaho (Nord Kivu) bedauert. Die Sprecherin der internationalen NGO, Ida Sawyer, erklärte sich sehr besorgt über das Wiederaufflammen der Kämpfe, das zu massiven Flüchtlingsbewegungen geführt hat. Sie forderte die kriegführenden Parteien auf, Menschenrechtsverletzungen zu unterlassen. (radiookapi.net)
- Wegen der Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und Rebellen der M23 in Mutaho (NOrd Kivu) hat Médecins sans Frontières (MSF) seine Aktivitäten in den Flüchtlingslagern Mugunga 3 und Bulengo kurzfristig suspendiert. In einer Presseerklärung spricht MSF von 6 Granaten, die in das Gebiet von Mugunga gefallen sind und 4 Personen verletzt haben. Daraufhin haben die Vertriebenen begonnen aus dem Lager zu fliehen. MSF will seine Aktivitäten baldmöglichst wieder aufnehmen. (radiookapi.net)
- Die Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und Rebellen der M23 in Mutaho (NOrd Kivu) haben auch in Goma Opfer gefordert. Quellen aus den Krankenhäusern sprechen von 4 Toten und 17 Verletzten durch Granaten, die die Stadtviertel Ndosho und Mugunga getroffen haben. Der Militärsprecher von Nord Kivu, Olivier Hamuli, erklärt, dass die Granaten von der M23 aus deren Position in Kibati abgefeuert wurden. (radiookapi.net)
Mittwoch, den 22. Mai 2013
- Die Kampfhandlungen zwischen der Regierungsarmee und den Rebellen der M23 haben am heutigen Mittwoch früh in der Nähe von Goma, einer strategischen Stadt im Osten der DR Kongo, am Tag der Ankunft des UN-Generalsekretärs, Ban Ki-moon wieder begonnen, so die kriegsführenden Parteien gegenüber AFP. Die FARDC haben uns gegen 6:00 Uhr Ortszeit (4:00 GMT) mit Granatwerfern, Panzern und Raketenwerfern in Mutaho attackiert, hat der M23-Militärsprecher, Vianney Kazarama, am Mittwoch erklärt. Dem FARDC-Sprecher, Oberstleutnant Hamuli, zufolge hat die M23 die Kampfhandlungen begonnen, da sie um jeden Preis Mutaho einnehmen will, aber dies lässt sich nicht machen. Wir sind dabei, einen Gegenschlag zu führen, um unsere Positionen zu verteidigen und bis jetzt haben wir nichts verloren. Eine UNO-Quelle hat gegenüber AFP bestätigt, dass die Beschießungen auf den Ort Muguet abzielen. "Ich bestätige, das es seit gestern Beschießungen mit schweren Waffen, anscheinend sogar den Granaten, im Muguet-Quartier lanciert wurden, aber diese haben die Flüchtlingslager nicht erreicht, hat sie präzisiert. Die Lagerbewohner haben sich vorsorglich in Richtung Goma hin geflüchtet. Am Montag hat die MONUSCO ca. 800 Personen registriert, die sich nach Goma, Provinzhauptstadt von Nord Kivu, begeben haben, um den Kämpfen in Mutaho zu entfliehen. Diese Kampfhandlungen finden statt, während der UN-Generalsekretär am späten Vormittag in Kinshasa eingetroffen ist und am Donnerstag nach Goma weiter reist, wo die MONUSCO, wichtigste UN-Operation in der Welt, stationiert ist. Ein durch AFP befragter UN-Verantwortlicher hat bestätigt, dass es nicht in Frage kommt, dass der Zwischenstopp des UN-Generalsekretärs in Goma annulliert wird (AFP)
- In Bezug auf die Wiederaufnahme der Kampfhandlungen im Osten der DR Kongo bezichtigen sich die Regierungsarmee und die Rebellen der M23 gegenseitig, den Krieg begonnen zu haben. Die Bilanz vom Montag ist ungewiss: Der Regierungssprecher spricht von 19 Toten (15 Rebellen und 4 FARDC-Soldaten). Die M23 spricht dagegen von 2 getöteten FARDC-Offizieren. Der M23-Sprecher hat gegenüber AFP erklärt, dass er an die internationale Gemeinschaft und die Bevölkerung appelliert, zu dem Krieg um die Stadt Goma herum, dem Gebiet, das seine Bewegung kontrolliert, nein zu sagen. Ihm zufolge beabsichtigt die M23 nicht, die Stadt, die sie im letzten November 10 Tage lang besetzt hatte, in ihre Gewalt zu bringen. Die MONUSCO, deren Aufgabe darin besteht, die Bevölkerung zu schützen und die Regierungsarmee zu unterstützen, hat aber seit Montag ihre Schutzmaßnahmen für die Stadt verstärkt. Der M23-Sprecher wirft der FARDC vor, die M23 mit Hilfe der ruandischen Rebellen der FDLR zu bekämpfen. Dieser Vorwurf wurde durch den kongolesischen Regierungssprecher, Lambert Mende, kategorisch dementiert (AFP)
- Die Weltbank hat am heutigen Mittwoch bekanntgegeben, dass sie eine Milliarde US-$ für die Entwicklung der afrikanischen Region der Großen Seen zur Verfügung stellen wird, wo die Kampfhandlungen zwischen der Regierungsarmee und den Rebellen der M23 im Osten der DR Kongo diese Woche wieder begonnen haben. Der Weltbank-Präsident Jim Young Kim, hat diese finanzielle Hilfe für die am meisten betroffene Region am ersten Tag des Besuchs, den er mit dem UN-Generalsekretär, Ban Ki-moon in der DR Kongo, Ruanda und Uganda absolviert, bekanntgegeben. Diese Reise trifft zeitlich mit den neuen Zusammenstößen zwischen der kongolesischen Armee und den M23-Kämpfern in der Nähe der Stadt Goma, an der Grenze zu Ruanda, zusammen. Kim hat in einer in Kinshasa veröffentlichten Erklärung gesagt, dass diese Gelder helfen werden, die Gesundheits- und Bildungssektoren, hydro-elektrische Projekte und den grenzübergreifenden Handel in der Region zu finanzieren. "Wir glauben, dass dies ein großer Beitrag zu einem dauerhaften Frieden in der Region der Großen Seen sein kann", hat er hinzugefügt. "Diese Bereitstellung an Geldmitteln wird helfen, die wirtschaftliche Entwicklung zu beleben und das Leben der Bevölkerung, die lange gelitten hat, zu verbessern" (Reporting by Anna Yukhananov, Writing by Pascal Fletcher, Editing by Cropley und frei übersetzt durch www.kongo-kinshasa.de)
- Neuer Krieg in Goma: Die DR Kongo beschuldigt Ruanda, ohne es zu zitieren. In einer sowohl vor der nationalen als auch internationalen Presse verlesenen Erklärung hat der kongolesische Regierungssprecher zuerst informiert, dass die Meuterer der M23 die Positionen der FARDC am Montag, den 20.05.2013, in Muhato (ca. 10 km von Goma / Nord Kivu) attackiert haben. Ihm zufolge hat die Regierungsarmee auf diese Attacke heftig reagiert, indem sie die schwer bewaffneten Angreifer nach 3-stündigen Kämpfen in die Flucht geschlagen hat. "Die M23 und ihre ausländischen Helfer wurden dazu gezwungen, den Rückzug in Richtung Kibali (im Norden) anzutreten", hat er behauptet. In Anbetracht der durch die negativen Kräfte an den Tag gelegten menschlichen und materiellen Mittel ist Lambert Mende der Meinung, dass diese Attacke seit langer Zeit vorbereitet war und zum Ziel hat, die Stationierung der Interventionsbrigade der UNO zu verzögern, wenn nicht zu unterbinden (Le Phare)
- Der Vorstand des Forest Stewardship Council (FSC), das nachhaltige Holzwirtschaft zertifiziert, hat die Zusammenarbeit mit dem Schweizer Konzern Danzer aufgekündigt. Untersuchungen hätten Vorwürfe der Umweltorganisation Greenpeace bestätigt, dass die Danzer-Tochter Siforco 2011 in Menschenrechtsverletzungen in der Demokratischen Republik Kongo verwickelt gewesen sei. Damit habe Danzer „gegen die Grundsätze des FSC verstoßen“, sagte FSC-Generaldirektor Kim Carstenesen. (taz)
Dienstag, den 21. Mai 2013
- Der UN-Generalsekretär, Ban Ki-moon, ist der Ansicht, dass es notwendig ist, die Stationierung der Interventionsbrigade zu "beschleunigen", die dafür zuständig ist, die im Osten der DR Kongo operierenden bewaffneten Gruppen zu neutralisieren. "Angesichts des Geschehens bin ich der Meinung, dass wir die Stationierung beschleunigen müssen, damit die Interventionsbrigade baldigst voll an Ort und Stelle ist, hat Ban Ki-moon anlässlich eines Besuchs in Mosambik erklärt. Der UN-Generalsekretär wird am Mittwoch in der DR Kongo (Kinshasa) erwartet. Danach wird er zusammen mit dem Weltbank-Direktor Goma, Kigali (Ruanda) und Entebbe (Uganda) besuchen, 2 Länder, denen vorgeworfen wird, die Rebellen der M23 zu unterstützen. Ca. 3.000 Mann stark aus Süd Afrika, Tansania und Malawi wird die Interventionsbrigade gegen die kongolesischen Rebellen und andere negative Kräfte aufgestellt. Es handelt sich nicht um eine Friedensmission, aber um eine Befriedungsmission, der laut UN-Resolution erlaubt ist, zu kämpfen. (radiookapi.net)
- Ab 2015 will die Demokratische Republik Kongo zusammen mit Südafrika das größte Wasserkraftwerk der Welt bauen. Den Starttermin für das Projekt am Kongofluss legten beide Länder bei einem Treffen in Paris fest, wie es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung hieß. Demnach soll der Grundstein für den Megastaudamm in Inga im Westen des Landes im Oktober 2015 gelegt werden. Die Vorüberlegungen für das Inga-Projekt reichen bereits bis in die siebziger Jahre zurück. (taz/afp) Ein Artikel zu diesem Thema auf Spiegel Online (die Redaktion)
Freitag, den 17. Mai 2013
- Der Journalist Guylain Chanjabo des Senders "Radio Canal Révélation de Bunia" wurde heute tot im Fluss Ngezi, etwa 5 km vom Stadtzentrum von Bunia, gefunden. Der Journalist wurde seit 12 Tagen vermisst. Die NGO "Freedom for journalist" (FFJ) hat die Eröffnung einer Untersuchung gefordert, um die Verantwortlichen zu finden und zu bestrafen. (radiookapi.net)
- Der Generalsekretär der UN, Ban Ki-moon, hat heute den Generalleutnant Carlos Alberto Dos Santos Cruz aus Brasilien zum Oberkommandierenden der Monusco ernannt. Er folgt dem indischen General Chander Prakash. (radiookapi.net)
- Der Generalsekretär der UN, Ban Ki-moon, und der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, werden am 22.5. in Kinshasa erwartet, wo sie eine Reise in die Region der Großen Seen beginnen. In einer gestern veröffentlichten gemeinsamen Presseerklärung haben die beiden Persönlichkeiten erklärt, dass es vor allem die Aufgabe der Regierenden in der Region ist, von denen Friesen, Stabilität und wirtschaftliches Wachstum abhängen. (radiookapi.net)
Donnerstag, den 16. Mai 2013
- Der Gouverneur von Kinshasa, André Kimbuta, hat gestern mehrere Firmen besucht, die in Kinshasa eine Kontrolle von Autos anbieten. Nach Aussage des Rathauses wollte er sich einen Eindruck von ihren Kapazitäten und ihrer Effektivität verschaffen. Der Gouverneur will eine obligatorische technische Kontrolle für alle in Kinshasa fahrenden Kraftfahrzeuge einführen. (radiookapi.net)
Mittwoch, den 15. Mai 2013
- Heute Morgen ist es in Beni (Nord Kivu) zu Kämpfen zwischen der kongolesischen Armee und Maï-Maï-Milizionären gekommen. Es gab 28 Tote, davon 4 aus den Reihen der Armee. Obwohl später wieder Ruhe in der Stadt herrschte zogen es die Bewohner vor, zu Hause zu bleiben. (radiookapi.net)
- In diesem Monat werden etwa 240.000 Beamte zum erstem mal ihr Gehalt über ein Bankkonto bekommen. Betroffen sind vor allem Beamte des Erziehungswesens aus dem Inland, die nicht in den großen urbanen Zentren leben. Da, wo es keine Banken gibt aber ein mobiles Telefonnetz wird "Mobile Banking" eingesetzt. Die Geldempfänger nutzen ihre Mobilfunknummer als Bankkonto und können in einem Telefonshop Bargeld bekommen. Bisher bekommen schon 500.000 Beamte ihr Gehalt über ein Konto. Durch die Umstellung wurden bisher 5 Millionen US-$ eingespart und 3500 fiktive Beamte entdeckt. (radiookapi.net)
Dienstag, den 14. Mai 2013
- Durch ein präsidiales Dekret vom 14.05.2013, das heute im offiziellen Fernsehen vorgelesen wurde, ist Déogratias Mutombo Mwana Nyembo zum Gouverneur der kongolesischen Zentralbank ernannt worden. Er hat bis jetzt deren Abteilung "bankgeschäftliche Operationen und Märkte" geleitet. Er folgt Jacques Masangu nach, der dieser Institution 16 Jahre lange vorstand (Le Phare)
- Nachdem die belgische Presseagentur Belga am Wochenende angekündigt hat, dass der kongolesische katholische Priester, Malu-Malu, zum Vorsitzenden der Unabhängigen Nationalwahlkommission bestellt werden könnte, hat die katholische Kirche ihren Dissens darüber zum Ausdruck gebracht: Es kommt nicht in Frage, dass ein Priester der Kommission vorsteht. Dies steht im Gegensatz zum Kirchenrecht, so die kongolesische Nationalbischofskonferenz am Sonntag. "Ein Geistlicher hat zur Aufgabe, die Menschen aller politischen Richtungen um sich zu scharen", hat der stellvertretende Generalsekretär der Nationalbischofskonferenz von Kongo, Félicien Mwanama, erklärt. "Dieser Institution anzugehören", fährt er fort, "verkehrt die Position eines Priesters - als Einiger, als der Mensch, der sammelt -, ins Gegenteil". Malu-Malu hatte die erste Wahlkommission geleitet, die die Wahlen von 2006 organisiert hatte. Die Kirche lehnt es ab, dass sie Wahlen organisiert. Dafür gibt es die Laien (www.rfi.fr)
Montag, den 13. Mai 2013
- Die DR Kongo (Kinshasa) und die Republik Kongo (Brazzaville) verpflichten sich, ihr Ökosystem zu schützen. Folglich wurde am Freitag, den 10.05.2013, in Kinshasa ein regionales Projekt durch beide Länder offiziell eingeleitet. Die Zeremonie stand unter der Schirmherrschaft des kongolesischen (Kinshasa) Ministers für die Bodenangelegenheiten und des kongolesischen (Brazzaville) für die Waldwirtschaft. Anwesend war auch der lokale Direktor des UN-Entwicklungsprogramms. In der Tat ist der Schutz der Biodiversität eine wichtige Aufgabe, da der hier in Frage kommende vereinheitliche Standort, Tele-Tumba, aus mehr als 126.000 Quadratmeter besteht. Er benötigt eine totale Betreuung, da er den größten tropischen Regenwald und das zweite Feuchtbiotop der Welt darstellt. Er ist ein strategischer Raum für die Reduzierung der Klimaerwärmung (Le Phare)
- Seit einigen Jahren befinden sich die Krankenhäuser und Gesundheitszentren der DR Kongo in einem verfallenen und unhaltbaren Zustand, um die kongolesische Bevölkerung optimal zu betreuen. Die kongolesische Regierung hat daher 12,4 Millionen US-$ für den Kauf medizinischer Einrichtungen zur Verfügung gestellt. Diese Operation wurde durch die UN-Agentur UNICEF realisiert. Das Paket der gekauften Ausrüstungen besteht aus 66 Röntgenapparaten, 66 Echographieapparaten, 66 Operationstischen, 1968 gynäkologischen Tischen, 66 solarbetriebenen Kühlschränken, 266 Untersuchungstischen, 4.950 Krankenhausbetten, 330 Blutdruckmanschetten, 66 Herzechographieapparaten, Mikroskopen und gynäkologischen Kits (Le Phare)
- Burundi, Ruanda und die DR Kongo beabsichtigen, einen Gerichtshof ins Leben zu rufen, um die Verbrechen in der Region der Großen Seen abzuurteilen. Dieser Wunsch wurde anlässlich eines Treffens der Außenminister dieser 3 Länder in Bujumbura (Burundi) geäußert. "Die Länder sind der Ansicht, dass es angesichts der Zunahme der grenzübergreifenden Kriminalität notwendig ist, einen Gerichtshof einzurichten, der sich mit den in der Region der Großen Seen verübten Verbrechen beschäftigen soll. Dies ist eine Innovation. Und wenn man beginnen wird, die gemeinsamen Interessen zwischen der DR Kongo, Burundi und Ruanda zu teilen, ist man der Ansicht, dass sich kein Staat in die Angelegenheiten des einen oder des anderen weiter einmischen kann, da die Interessen geteilt sind", hat der Gouverneur von Nord Kivu, Julien Paluku, erklärt, der an dem Treffen der Außenminister teilgenommen hat. Aber die Außenminister haben bisher weder die Modalitäten zur Gründung dieses Gerichtshofes noch seine Kompetenzen definiert. "Die Staaten (Burundi, Ruanda und die DR Kongo) haben ihre Engagements erneut bekräftigt, die Bemühungen der MONUSCO-Interventionsbrigade zu unterstützten, damit die im Osten (der DR Kongo) grassierende Krise endgültig bewältigt wird" (www.radiookapi.net)
Freitag, den 10. Mai 2013
- Der Sprecher der Monusco, Madnodje Mounoubai, hat heute erklärt, dass ein Kontingent tansanischer Soldaten für die Eingreiftruppe der UN-Mission in Goma eingetroffen ist. (radiookapi.net)
- Die neuen Gebäude des Krankenhauses Kansele in Mbuji-Mayi (Kasai-Oriental) wurden von starken Regenfällen überschwemmt. Die Patienten befürchten das Schlimmste. Der medizinische Direktor macht Fehler bei der Bauausführung durch die Baufirma Aremir für die Situation verantwortlich. (radiookapi.net)
- Das Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (Ocha) hat seit Januar in Nord Kivu schon 60 sicherheitsrelevante Vorfälle gegen Mitarbeiter von humanitären Organisationen festgestellt, 29 davon in Goma. Die Mehrheit der Vorfälle sind Überfälle auf Autos der Organisationen. Im letzten Jahr gab es in diesem Zeitraum nur 32 Vorfälle. (radiookapi.net)
Mittwoch, den 08. Mai 2013
- Gestern wurde bei einem Angriff auf einen Konvoi der Monusco in Kamisimbi (Süd Kivu) ein pakistanischer Blauhelmsoldat getötet. Die Angreifer sind bisher nicht identifiziert. Der Konvoi war auf dem Weg von Bukavu nach Walungu als er in einen Hinterhalt geriet. Der Sprecher der Monusco in Süd Kivu, Biliaminou Alao, hat erklärt, dass eine Untersuchung eröffnet wird, um die exakten Umstände des Überfalls aufzuklären und die Täter zu identifizieren. Der Generalsekretär der UN, Ban Ki-moon, hat den Angriff auf die UN-Soldaten scharf kritisiert. (radiookapi.net)
- In der Provinz Nord Kivu operieren mindestens 27 bewaffnete Gruppen, so der Provinzminister für Verwaltung und traditionelle Angelegenheiten, Valérien Mbalutwirandi, vor dem Provinzparlament. Die Aktivitäten dieser Gruppen führen zu Unsicherheit und verhindern, dass die Verantwortlichen der Provinz die Kontrolle über einige Gebiete haben. (radiookapi.net)
Dienstag, den 07. Mai 2013
- Die Interventionsbrigade, die die UNO stationieren will, um ihre Mission in der DR Kongo zu verstärken, soll eine in der Hauptsache abschreckende Rolle haben, so am Montag die Sondergesandte der Uno für die Region der Großen Seen, Mary Robinson. Bei der Darstellung ihres Berichts über ihre kürzliche Reise in der Region vor dem Sicherheitsrat der UNO hat Frau Robinson unterstrichen, dass die Brigade als ein Element eines weitgehend politischen Prozesses betrachtet werden soll, der zur Aufgabe hat, die Krise im Osten der DR Kongo zu lösen. Sie sollte als ein abschreckendes Element agieren, das nur limitierte strategische Militäroperationen durchführt, um die Risiken, vor allem für die Zivilisten, zu reduzieren". Frau Robinson zufolge "haben viele Humanitärarbeiter und Verantwortlichen, die sie in Ruanda, Uganda und Burundi getroffen hat, ihre Ängste hinsichtlich der Notwendigkeit, die Folgen der militärischen Operationen zu reduzieren, zum Ausdruck gebracht ... Hingegen haben sich die Mehrheit der Kongolesen, die ich in Kinshasa und Goma getroffen habe, begeistert über die Stationierung der Brigade gezeigt. Dies ist verständlich", hat sie hinzugefügt (AFP)
- Der M23-Präsident, Bertrand Bisimwa, hat am Montag die Idee einer Konfrontation zwischen seiner Bewegung und der Interventionsbrigade der MONUSCO zurückgewiesen. "Es ist unrecht, dass diese UNO-Brigade hierher kommen, um uns zu attackieren, da wir unsere Rechte fordern ... Niemand wird niemanden attackieren", hat er anlässlich einer Pressekonferenz in Rutshuru (Nord Kivu) erklärt. Er sprach nach der Zeremonie zum ersten Geburtstag der Bewegung. Rutshuru wird durch die M23 kontrolliert und befindet sich in der Nähe von Goma, der Hauptstadt der Provinz Nord Kivu (AFP)
- Bei der Verteidigung der Bilanz seines ersten Jahres an der Spitze der Regierung hat der kongolesische Premierminister, Augustin Matata Ponyo, gegenüber Radio Okapi eine insgesamt positive Bilanz gezogen. Er erwähnte vor allem die relativ stabilen Preise, die Regelung der Situation im Osten des Landes und die Aktionen seiner Regierung auf dem sozialen Sektor, um die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. (radiookapi.net)
- Die Organisation "Save the Children" hat in ihrem diesjährigen Ranking "State of the World's Mothers" festgestellt, dass es die Mütter in der DRKongo weltweit am schwersten haben. Das Land belegt den letzten der 176 Plätze. (spiegel online: Save-the-Children-Ranking: Wo Mütter es am schwersten haben)
Montag, den 06. Mai 2013
- Tansania hat am Samstag, den 04.05.2013, die M23 aufgefordert, "ihre Einschüchterungen" zu beenden. "Es sind nur Einschüchterungen. Sie (M23) soll sie stoppen. Wenn sie uns provozieren, werden wir rechtzeitig darauf schlagfertig antworten", hat der tansanische Außenminister, Bernard Membe, vor der Nationalversammlung seines Landes anlässlich einer im Fernsehen live übertragenen Sitzung erklärt. In einem auf dem 11.04.2013 datierten Brief an das tansanische Parlament hatte der politische M23-Vorsitzende, Bertrand Bisimwa, bestätigt, dass sich seine Kämpfer gegenüber Kräften immer durchgesetzt haben, die wichtig und besser ausgerüstet waren ... Das Gleiche wird auch die internationale Interventionsbrigade erfahren, falls sie ihre Weisheit nicht davon abbringt, sich diesem gefährlichen Abenteuer zu überlassen. Für den tansanischen Außenminister ist die Antwort einfach. "Unsere Armee ist sehr stark. Wir werden in die DR Kongo als Friedensanwalt gehen, um den Frieden in dem brennenden Haus unseres Nachbarn zurückzubringen ... Es hat ein bisschen gedauert, es ist an der Zeit, unseren Brüdern zu Hilfe zu eilen. Sie (M23) soll aufhören, uns einzuschüchtern", hat der Minister betont, indem er den kongolesischen Rebellen vorwirft, zu töten, zu vergewaltigen und mehrere Tausende Personen umzusiedeln (7sur7.cd)
- Die M23 fordert eine Waffenruhe, bevor sie wieder an den Friedensgesprächen mit der Regierung der DR Kongo in Kampala (Uganda) teilnimmt, hat Bertrand Bisimwa, neuer M23-Vorsitzender erklärt. "Wir werden die Verhandlungen von Kampala wieder aufnehmen, einmal nachdem die Regierung in Kinshasa ein Abkommen über die Waffenruhe mit uns unterzeichnet.", hat Bisimwa indiziert, indem er ergänzte: "Wir haben eine Verstärkung der Nationalarmee beobachtet, die durch die negativen Kräfte, unter ihnen die FDLR, unterstützt wird. "Die Mitglieder unserer Delegation, die aus internen Gründen nach Hause zurückgekehrt sind, werden nur nach Kampala reisen, wenn wir die Garantie einer Waffenruhe erhalten", setzt er fort (Xinhuanet)
- Die ehemalige internationale Vermittlung für die politische Krise in der DR Kongo hat am Freitag, den 02.05.13, die Verkündung des Gesetzes über die Restrukturierung der Unabhängigen Nationalwahlkommission dieses zentralafrikanischen Landes begrüßt, das Gesetz, das es ermöglicht, dass der Wahlprozess weiter geht. Die internationale Gemeinschaft verfolgt "mit großem Interesse" die effektive und schnelle Einsetzung eines neuen CENI-Vorstandes gemäß der kongolesischen Verfassung, hat das aus dem ehemaligen ghanaischen Staatschef, John Kufuor, und dem Hochwürden, Jean-Paul Moka, bestehende Vermittlungsteam in einem in Brüssel (Belgien) publizierten Kommuniqué erklärt. Das Vermittlungsteam hat auch die kongolesische Nationalversammlung dazu aufgerufen, "die nationale und internationale Glaubwürdigkeit der Unabhängigen Nationalwahlkommission wieder herzustellen". Kufuor und Moka gehörten einem Vermittlungsteam an, das ein Jahr lang (2012) versucht hatte, die kongolesischen politischen Akteure für Gespräche zu gewinnen, politische Akteure, die über die Ergebnisse der Präsidentschaftswahl von November 2011 zerstritten waren (Xinhuanet)
- Die Sondergesandte der UNO für die Region der Großen Seen, Mary Robinson, hat am Donnerstag, den 02.05.2013, als sie im Begriff war, Ruanda zu verlassen, erklärt, dass "die internationale Interventionsbrigade auf keinen Fall eine globale Lösung darstellt ... Für mich ist sie ein Mittel, um die Kapazitäten zu verstärken, aber auf keinen Fall eine globale Lösung. In der Tat und zum Glück wird sie keine globale und kann keine militärische Lösung sein. Die Lösung muss politisch sein", hat sie bestätigt. "Das, was wir denken, ist, dass diese Interventionsbrigade kein Königsweg ist. Aber wir glauben, dass sie ein gutes Abschreckungsmittel ist. Dies ist ein Teil der globalen Lösung, die in der Hauptsache politisch ist. Aber die internationale Kraft hat eine Rolle zu spielen. Aus diesem Grund unterstützt Ruanda sie", hat die ruandische Außenministerin nach einem Gespräch mit Mary Robinson kommentiert (Le Potentiel)
Samstag, den 04. Mai 2013
- Nach mehreren vergeblichen Anläufen hat die kongolesische Nationalversammlung gestern das Gesetz über die Liberalisierung des Strommarktes verabschiedet. Die kongolesische Elektrizitätsgesellschaft, Société nationale d’électricité (Snel), verliert damit ihr Monopol für die Produktion und den Verkauf von Strom. Die Hoffnung der Abgeordneten ist es, durch die Konkurrenz die Stromversorgung im Land zu verbessern. (radiookapi.net)
Freitag, den 03. Mai 2013
- Im Stadtteil Kalamu (Kinshasa) hat sich heute Nachmittag während eines starken Regens ein Kleinbus überschlagen und ist in den Fluss Kalamu gestürzt. Es gab 12 Tote, 8 Personen wurden lebend geborgen. (radiookapi.net)
- Im Gebiet Ilebo (Kasaï-Occidental) sind in den letzten 14 Tagen 48 Personen an einem typhusartigen Fieber verstorben, so der Gesundheitsminister der Provinz. Insgesamt wurden mehr als 1000 Fälle der Krankheit gezählt. Der Gesundheitsminister fordert die Zentralregierung auf, Untersuchungen einzuleiten um festzustellen, ob es sich wirklich um ein typhusartiges Fieber handelt oder sich dahinter noch etwas anderes verbirgt. (radiookapi.net)
- Die NGO Handicap International wird heute in Isangi (Province Orientale) 4 Blindgänger zerstören. Nach Aussage der lokalen Verantwortlichen sind das die ersten Blindgänger, die die NGO in dem Gebiet gefunden hat. Die Zivilgesellschaft erklärt jedoch, dass es sechs weitere Blindgänger gebe, die von Bewohnern der Stadt versteckt gehalten werden, in der Hoffnung, sie an die NGO verkaufen zu können. (radiookapi.net)
- Anlässlich des internationalen Tages der freien Presse hat die NGO Journaliste en danger (Jed) in einem offenen Brief erklärt, seit Januar dieses Jahres bereits 52 Fälle von Verletzung der Pressefreiheit festgestellt zu haben, also 3 Fälle in jeder Woche. Das ist eine leichte Verringerung der Zahlen im Vergleich zum Vorjahr, wo in diesem Zeitraum 64 Fälle gezählt wurden. (radiookapi.net)
Mittwoch, den 01. Mai 2013
- In einem gestern veröffentlichten Bericht prangert die internationale NGO Global Witness an, dass in der DRKongo, in Kamerun, Ghana und Liberia "handwerkliche" Konzessionen zur Ausbeutung von Tropenholz an industrielle Firmen vergeben wurden. Diese Konzessionen, die dazu gedacht sind, lokale Bedürfnisse zu befriedigen, ermöglichen es den Firmen, in großem Umfang Holz auszubeuten und große Gewinne zu machen, ohne einer Überwachung zu unterliegen. Allein in der DRKongo sollen zwischen 2010 und 2012 dutzende solcher Konzessionen an den Gesetzen vorbei an Firmen vergeben worden sein. (radiookapi.net) (Den Report finden Sie unter "Dokumente - Nichtregierungsorganisationen" auf dieser Site. die Redaktion)
- Die Editoren der in Kinshasa erscheinenden Zeitungen Le Monde, Le Réseau, Le Monitor und Le Futur wurden gestern auf Anordnung des Kabinetts des Präsidenten der Nationalversammlung, Aubin Minaku, verhaftet. Minaku selbst hat diese Information bei der Eröffnung einer Plenarsitzung der Nationalversammlung gegeben. Den Journalisten wird "Erpressung" des Parlamentspräsidenten vorgeworfen. Nach Angaben von Minaku haben die Journalisten seit 5 Tagen versucht, einen Gesprächstermin zu bekommen und schließlich gedroht "kompromittierende" Informationen über ihn zu verbreiten. (radiookapi.net)
- Die M23 hat seit einigen Wochen eine Basis in Kiwanja (Nord Kivu) errichtet die sich neben einem Flüchtlingslager und nur 30 Meter vom Eingang der örtlichen Basis der MONUSCO befindet. Nach lokalen Quellen ist das Ziel dieser Maßnahme, Kämpfer der M23 daran zu hindern zu desertieren und sich der MONUSCO zu ergeben. (radiookapi.net)
Dienstag, den 30. April 2013
- Das Pflege- und das Verwaltungspersonal der Klinik Ngaliema (Kinshasa) befindet sich seit heute im Streik. Die Streikenden verlangen die Auszahlung ihrer Prämien und Gratifikationen, die von der Leitung der Klinik suspendiert wurde. (radiookapi.net)
- Die Zivilgesellschaft von Kabinda (Kasaï-Oriental) beklagt sich über die Dauer des Baus der Trinkwasserversorgung. Die Arbeiten, die ursprünglich 16 Monate dauern sollten, dauern jetzt schon 37 Monate. Der Chefingenieur der Firma, die den Auftrag bei einer Ausschreibung erhalten hatte, erklärt die Verzögerung mit Mangel an Ausrüstung und Material. (radiookapi.net)
Montag, den 29. April 2013
- Der kongolesische Staatspräsident, J. Kabila, hat am letzten Samstag, den 27.4. das Gesetz zur Änderung der nationalen unabhängigen Wahlkommission (CENI) in Kraft gesetzt. Die Wahlkommission wird in Zukunft aus 13 Mitgliedern bestehen: 6 von der Mehrheit (majorité présidentielle), 4 von der Opposition und 3 aus der Zivilgesellschaft.
Freitag, den 26. April 2013
- Der kongolesische Innenminister, Richard Muyej, hat heute versichert, dass es ab 2014 im Land Personalausweise geben soll. Er antwortete damit auf eine Frage des Senators Ramazani Baya über die Inexistenz von Personalausweisen seit etwa 30 Jahren. (radiookapi.net)
- Der Flughafen von Gemena (Province Orientale) erfüllt nicht die von der Internationalen zivilen Luftfahrtorganisation verlangten Sicherheitsanforderungen. Süd-afrikanische Piloten beschweren sich darüber, dass die Anwohner jederzeit zu Fuß die Landebahn überqueren, ohne sich um mögliche Unfälle zu kümmern. Die kongolesische Luftfahrtgesellschaft in Gemena (Régie des voies aériennes, RVA) hat die Probleme bestätigt und erklärt, die Vorgesetzten informiert zu haben. Der Kommandant der lokalen RVA, Jacques Kalenga, berichtete, daß ein Stadtviertel, Märkte und Schulen beiderseits der Piste gebaut wurden und die Bevölkerung deshalb die Piste überqueren müsse. Das sei ein schon lange dauerndes Problem, sagte er. (radiookapi.net)
- Ruandische Staatsangehörige, die vor dem 30.12.1998 in die DRKongo geflohen sind, sollen am 30.6.2013 ihren Flüchtlingsstatus verlieren. Die DRKongo hat sich bisher geweigert, die Klausel zu unterzeichnen. Sie verlangt einen Gipfel DRKongo-Ruanda-HCR um die bisherigen Abkommen über die Rückführung der ruandischen Flüchtlinge zu überprüfen. Schon über die Zahl der betroffenen Flüchtlinge herrscht zwischen der DRKongo und dem HCR Uneinigkeit. Nach dem HCR handelt es sich um 49.181 Menschen während die Regierung der DRKongo von 127.537 Personen ausgeht, die nach dem 30.6. ihren internationalen Schutz verlieren. Der kongolesische Innenminister, Richard Muyej, fürchtet, dass die ehemaligen Flüchtlinge dann illegal weiter in der DRKongo leben werden. (radiookapi.net)
Donnerstag, den 25. April 2013
- In Lubutu (Maniema) sind in der Nacht von Dienstag zu Mittwoch bei sintflutartigen Regenfällen 16 Personen verletzt worden, 4 davon schwer. 20 Häuser wurden weggespült, viele weitere beschädigt. Auch die Polizeistation und andere öffentliche Gebäude sind betroffen. (radiookapi.net)
- Der Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, hat versprochen die Interventionen seiner Organisation in der DRKongo, vor allem im Osten des Landes, in diesem Jahr zu verstärken. Unser Budget beläuft sich zur Zeit auf 63.600.000 US-$ und wir bemühen uns, es um 10 Millionen US-$ zu steigern. (radiookapi.net)
- Die Zivilgesellschaft von Nord Kivu beschuldigt die Rebellenorganisation M23 seit einigen Tagen, kurz vor der Stationierung der Internationalen Brigade der MONUSCO, ihre Kräfte in mehreren Dörfern und Städten von Rutshuru und Beni auszubreiten. Die Zivilgesellschaft ruft die kongolesische Regierung und die Vereinten Nationen auf, zu reagieren, um jede Überraschung durch die M23 zu vermeiden. (radiookapi.net)
Mittwoch, den 24. April 2013
- Der Kommandant der Interventionsbrigade der MONUSCO, James Mwakibolwa, ist gestern in Goma eingetroffen, so der Militärsprecher der UN-Mission, Oberstleutnant Prosper Félix Basse bei der wöchentlichen Pressekonferenz. Die Interventionsbrigade soll die bewaffneten Gruppen in Nord Kivu aktiv bekämpfen und für Frieden in der Provinz sorgen. (radiookapi.net)
- Seit etwa einem Monat leeren sich die Schulen von Nyunzu (200 km westlich von Kalemie, Katanga). Die Schüler wenden sich einer lukrativeren Beschäftigung zu: der handwerklichen Ausbeutung von Gold in der neuen Mine von Musebe. Auch einige Lehrer haben die Schulen Richtung Goldmine verlassen. Die örtlichen Verantwortlichen haben die Eltern aufgefordert, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Kinder in die Schule zu schicken. (radiookapi.net)